KC85/3 an Bord der MS Wissenschaft

Die Geschichte der künstlichen Intelligenz in der DDR: Forschungsprojekt an Bord der MS Wissenschaft

Künstliche Intelligenz hat Geschichte. Ein Strang dieser Geschichte reicht zurück in die ehemalige DDR. Am Beispiel eines interaktiven DDR-Mikrocomputer KC85/3 mit Schachprogramm zeigen Stefan Höltgen (HU Berlin) und Martin Schmitt (ZZF Potsdam) an Bord des Ausstellungsschiffs „MS Wissenschaft“, wie das gegenwärtige Hype-Thema künstliche Intelligenz historisch eingeordnet werden kann. Das Binnenschiff MS Wissenschaft reist in den kommenden Monaten durch Deutschland: Ein Besuch lohnt sich!

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Podcast-Beitrag zu den Hackern der Bundesrepublik und DDR

Die digitalen Medien sind nicht nur Forschungsgegenstand, sondern dienen auch immer mehr der Wissensvermittlung. Mittlerweile sind einige sehr gute Formate entstanden, die sich mit historischen Themen befassen. Eines davon ist der Podcast „Anno…“, den Philipp Janssen betreibt. In seinem Podcast erzählen WissenschaftlerInnen von ihren Forschungsprojekten und geben so Einblick in aktuelle Themen und Debatten sowie die Arbeit der HistorikerInnen. In Folge 28 stellt Julia Erdogan ihr Dissertationsthema zu den Hackerkulturen beider Teilstaaten vor. Die Folge gibt einen kurzen Einblick in die frühe private Computernutzung und das Aufkommen von Hackern in den 1980er-Jahren.
Das etwa 80 Minuten lange Gespräch gibt es hier zu hören

Die Geschichte des Digitalen Zeitalters: Vorträge als Video

Ist es angemessen, den Epochenübergang in ein „Digitales Zeitalters“ zu bestimmen? Falls ja, welche Zäsuren lassen sich darin ausmachen? Ende letzten Jahres fand zu dieser Fragestellung am Collegium Helveticum der ETH Zürich eine Tagung statt. Nun sind alle Beiträge als Video online verfügbar: Geschichte des digitalen Zeitalters.

 

Besonders ans Herz gelegt sei für diese Frage das Video der Abschlussdiskussion.

Text: Martin Schmitt

Vortragsankündigung: Richard Vahrenkamp „Der Computerboom in der Flugzeugindustrie der USA 1945 – 1965“

Welche Rolle spielte die Flugzeugindustrie in der Genese des Computers? Dieser Frage widmet sich der ehemalige Ökonom Prof. Dr. Richard Vahrenkamp in seinem Vortrag am 17. Januar 2019 im Technikmuseum Berlin. Dabei weist er auf die besondere Spannung zwischen analogen und digitalen Computer hin und hebt die unterschiedlichen Anwendungsgebiete hervor. In der Digitalgeschichte herrscht dabei die Auffassung vor, dass diese Anfang der 1950er-Jahre miteinander konkurrierten. Erst Mitte der 1950er-Jahre setzten sich digitale elektronische Computer endgültig durch, wie der hier auf dem Bild zu sehende Univac, der per Flugzeug nach Frankfurt am Main verschifft wurde.

Der Vortrag wird im Rahmen vom Arbeitskreis Technikgeschichte des VDI–Berlin–Brandenburg am 17. Januar 2019 im Technikmuseum Berlin um 17:30 gehalten.

Text: Martin Schmitt

Foto: Courtesy of Fritz Haug (Seaboard photo), wissenschaftliche Nutzung

Winfried Süß, Thomas Kasper, Frank Bösch

Thomas Kasper verteidigt erfolgreich Dissertation

Thomas Kasper, Mitglied unserer Gruppe zur Geschichte der Computerisierung in Deutschland, verteidigte heute erfolgreich seine Doktorarbeit an der Universität Potsdam. Bereits mit seiner Arbeit zur staatlichen Computerisierung am Beispiel der Rentenversicherungen in Bundesrepublik und DDR wusste er die drei Gutachter Prof. Frank Bösch, Prof. Winfried Süß (beide Potsdam) und Larry Fromann (New York) zu überzeugen. Seine mündliche Verteidigung bestätigte die Prüfer in ihrem Urteil, Magna cum laude zu vergeben.

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Computerspiele(n) in der DDR

Ob selbstgeschriebene Videospiele, begehrte Westtechnik oder Computer-Sommercamps; die 1980er-Jahre standen auch in der Deutschen Demokratischen Republik ganz im Zeichen der Unterhaltungselektronik und Computerisierung. Mit der Produktion, Nutzung und Förderung von Computertechnologie in der DDR hat sich der Journalist Denis Gießler in den letzten Monaten mehrmals befasst.

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Die Geschichte der Blockchain

Die Technologie der Blockchain verspricht Großartiges: Eine ähnliche Revolution der Digitalisierung wie die Verbreitung des TCP/IP-Protokolls in den 1980er-Jahren, eine so tiefgreifende Veränderung wie die industrielle Revolution. Aber wo liegen die Wurzeln der Technologie, welchem Zeitgeist entspringt sie? Eine grobe Skizze zur Vorgeschichte der Gegenwart im Digitalen. Von Martin Schmitt

Die Funktionsweise der Technologie ist schnell erklärt. Blockchain funktioniert wie ein großes, öffentlich geteiltes Kassenbuch der Buchhaltung, in der verschlüsselte Hinweise auf die Transaktionen verzeichnet sind, beispielsweise von Geld. Das Ziel der dezentralen Verwaltung: Transparenz und die Abschaffung von Intermediären. Kurz: Geld ohne Banken, Nationen ohne Regierungen. Das klingt ganz wie in den 1990er-Jahren, als dies alles bereits das Web versprach.

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Uranbergbaubetrieb Willi Agatz, Dresden / 1-Megabit-Chip-Übergabe an DDR-Staatschef Erich Honecker 1988 (Fuciker (Jürgen Obiegli) / Bundesarchiv Koblenz/Franke / Collage: Bens

Feature: „Neuland: Die Entwicklung des 1-Megabit-Chips in der DDR“

Die Entwicklung des 1-Megabit-Chips in der DDR in den Jahren 1986-88 war ein Prestigeprojekt der DDR sondergleichen. Honecker wollte damit die Leistungsfähigkeit des sozialistischen Staates in der Hochtechnologie unter Beweis stellen. Eine Feature-Serie des Deutschlandfunk Kultur verknüpft dessen Entwicklung mit der Zeitgeschichte der Spätphase der DDR. In 6 Folgen beleuchtet Dörte Fiedler mit szenischen O-Tönen und einer fesselnden Story das oft vergessene Jahr 1988 und die Hintergründe der Entwicklung der Mikroelektronik-Entwicklung in der DDR.

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