Ersetzen Computer den Historiker? (Teil 1)

Plötzlich stehen auch die kreativen Berufe scheinbar zur Disposition. Sind jetzt auch die Historiker dran? Die Debatte darüber ist entbrannt. “Can computers replace historians?” fragt Rory Cellan-Jones in der BBC. Seine Antwort ist “Nein” – seine Frage aber Teil einer Debatte, die auch die Geschichtswissenschaft nicht unberührt lassen wird.

Der Computer ist für den Historiker ein nicht mehr wegzudenkendes Werkzeug. Geeignete Software ordnet Literatur und Archivmaterialen, mit Textverarbeitungsprogrammen werden wissenschaftliche Artikel und Monographien angefertigt und das Internet ist das Tor zu einer ungemeinen Fülle an Informationen. In einer klassischen Geschichtswissenschaft sind diese Tools vollkommen ausreichend, um eine qualitativ hochwertige Arbeit anzufertigen. Darüber hinaus gibt es aber noch ein weiteres Feld, in dem viele Historiker derzeit noch nicht bewandert sind: Es heißt Big Data.
Mit der Bedeutung von Big Data für den Historiker beschäftigt sich der Tech-Journalist Rory Cellan-Jones in einem kürzlichen erschienen BBC-Artikel. Ausgangspunkt war für ihn die Studie von Kalev Leetaru, einem Spezialisten für Big Data an der Georgetown University. In historischen Daten Muster zu erkennen, die dem menschlichen Auge verborgen bleiben, das ist der Traum von Leetaru. Die Software, die er dafür verwendet hat, ist durchaus interessant. Das Tool heißt Google Big Query und ist in der Lage, extrem große Mengen an Daten zu sammeln und aufzubereiten. Kalev Leetaru sichtete Daten bis zum Jahr 1979 und speiste sie in die Software ein. Für letzten 35 Jahre und für die Zukunft übernahm die Software GDLET die Arbeit, indem sie Daten aus verschiedenen Quellen sammelte und strukturierte – von Medienberichten über Wirtschaftsstatistiken bis hin zu Regierungserklärungen in über 100 Sprachen. Was Leentaru mit Hilfe der Software in den Daten sah, sind wiederkehrende Muster. So analysierte er die Ereignisse in der Ukraine, Ägypten und den Libanon und behauptet, Gemeinsamkeiten festzustellen. Ein gutes Beispiel hierfür ist eine Karte, auf der zwei Faktoren in ihrer zeitlichen und räumlichen Entwicklung dargestellt werden: Gewalt gegen die Zivilbevölkerung und Demonstrationen. Leetaru geht aber noch einen Schritt weiter. Er behauptet, den späteren Verlauf der Ereignisse mit den zuvor gewonnen Daten bestimmen zu können, wie er in sinem Blog darlegt. So braucht es nur extrem viele Daten, etwas Statistik und einen guten Algorithmus und schon können wir Weltgeschehnisse besser einschätzen. In nur 2,5 Minuten, so heißt es, wäre es möglich, eine ganze Liste von Perioden in der “World History” der letzten 35 Jahre darzustellen, die Ähnlichkeiten zu den zentralen Monaten der Revolution in Ägypten aufweisen. Der Rest sind Korrelationen. Für die Auswertung braucht es mehr als nur Anfängerwissen in Statistik.

Was bedeutet diese Entwicklung für Historiker? Natürlich werden wir nicht ersetzt. Es werden aber unsere bisherigen Methoden und Herangehensweisen in Frage gestellt. Besonders interessant ist dies vor allem für Zeithistoriker und Historiker der “World History”. Hier werden in den letzten Jahrzehnten eine Unmenge von Daten gesammelt, die digital zur Verfügung stehen. Es sind Tools notwendig, um eine erste Selektion vorzunehmen. Algorithmen können dabei ein Hilfsmittel sein, um Trends zu erkennen, ohne die qualitatative Analyse der Quellen aufzugeben. Auch große Datenmengen müssen im Vorfeld systematisiert werden, ebenso wie das Ergebnis der Software einer historischen Deutung bedarf. Das ist und bleibt die Aufgabe gut ausgebildeter HistorikerInnen und kann durch keinen Computer ersetzt werden. Voraussagen für die Zukunft überlassen wir aber vielleicht besser der Software.

Die dahinterliegende Debatte, ob die Maschine den Menschen eines Tages ersetzen werde, reicht hingegen weiter zurück. Im zweiten Teil, der in wenigen Tagen folgt, wird diese Debatte eingeordnet in die längeren Linien der Computerisierung und der Debatte um künstliche Intelligenz.

Autoren: Janine Noack, Martin Schmitt
Bildquelle: Screenshot des GDELT Global Conflict Boards

Logo der Bundespost verballhornt als Posthörnchen (statt Posthörnchen)

BTX-Hack am 17.11.1984: Angriff der CCC-Hacker auf die Deutsche Bundespost

Vor 30 Jahren gelang es zwei Hackern des Chaos Computer Clubs (CCC) über das neue Kommunikationsnetz BTX der Hamburger Sparkasse eine empfindliche Geldsumme zu entwenden, um auf die Sicherheitslücken des Systems hinzuweisen. In Vorbereitung des Jahrestages publizierte unsere Projektmitarbeiterin Julia Erdogan einen Artikel zum Hack in der Zeitgeschichtssparte des Online-Leitmediums Spiegel ONLINE.

Jahrestage haben derzeit Konjunktur in Deutschland. Gerade erst wurde in Berlin mit einer Lichtinstallation dem Mauerfall vor 25 Jahren gedacht, schon jährt sich ein weiteres Ereignis jüngster deutscher Zeitgeschichte, das vielleicht nicht für jeden Bürger präsent ist. Am 17.11. jährt sich der BTX-Hack zum dreißigsten Mal. Mit dem BTX-System, das mit einer Kombination aus dem Fernsehgerät und einem Modem bedient wurde, wollte die Deutsche Bundespost Anfang der 1980er-Jahre Datennetzwerke auch endlich in Deutschland der Breite der Bevölkerung zugänglich machen.
Der Hack des Systems offenbarte nicht nur die eklatanten Schwächen der stark zentralisierten Architektur des Netzwerkes BTX. Es brachte mit einem Schlag eine gesellschaftliche Gruppe in das mediale Rampenlicht, die in unserer technisierten Gesellschaft bis heute Bedeutung hat: Der Chaos Computer Club. Er gilt seitdem als eine computertechnische Watchgroup für die Entwicklung und Nutzung digitaler  Technologien und bleibt ein steter Mahner im Strom gedankenlos-euphorischer Computeradaption. Julian Erdogan schildert in ihrem Artikel in präziser Weise den Ablauf des Hacks, seine umstrittene Interpretation und dessen mediale Nachwirkung. Sie kommt zu dem Schluss:

Entscheidend war, dass durch den Hack das Thema Datensicherheit in BTX in der Öffentlichkeit diskutiert wurde. […] Der CCC allerdings, der seit September 1981 als loses Netzwerk existiert hatte, konnte sich nach dem Vorfall zunehmend als Institution etablieren. Hacker des CCC wurden zu gefragten Experten in puncto Datensicherheit.

Julia Erdogan: Der legendäre Klack-klack-Hack. In: Spiegel Online vom 13.11.2014. URL: http://www.spiegel.de/einestages/btx-hack-1984-angriff-der-ccc-hacker-gegen-die-bundespost-a-1002443.html [Abgerufen am 13.11.2014 um 18:39]

 

Bildquelle: Reinhard Schrutzki

30 Jahre BTX-Hack – Ein Countdown

Anlässlich des 30. Jahrestages des BTX-Hacks hat die Wau Holland Stiftung einen Countdown gestartet, der bis zum 17. November, dem Tag des Ereignisses, herunter zählt. Dabei werden täglich Quellen  rund um den Hack veröffentlicht. Außerdem plant die Stiftung am 17. November ab 18 Uhr im Berliner Congress-Centrum eine Podiumsdiskussion, um an dieses wichtige Ereignis der deutschen Hackergeschichte zu erinnern.

Der Chaos Computer Club (CCC) ist bekannt für sein Engagement für Datenschutz und Datensicherheit. Diese Wahrnehmung von Hackern als Datenschützer nahm 1984 aufgrund des sogenannten BTX-Hacks ihren Anfang. Das Bildschirmtextsystem (BTX) der Deutschen Bundespost wurde 1983 deutschlandweit in Betrieb genommen. Es verband als Onlinedienst das Telefon und das Fernsehgerät miteinander. Sicherheitslücken und unausgefeilte Programmierungen machten das System zum Angriffsziel zahlreicher Hacker. Kritik und Verbesserungsvorschläge des CCC nahm die Post nicht an, was Wau Holland – Mitbegründer des CCC – und Steffen Wernéry zu einer medienwirksamen Aktion verleitete.

Durch einen Überlauf an Zeichen habe das BTX-System fälschlicher Weise aufgrund einer Sicherheitslücke die Zugangsdaten der Hamburger Sparkasse ausgegeben. Wernéry und Holland hatten daraufhin in der Nacht vom 16. auf den 17. November 1984 die kostenpflichte Seite des CCC über den Zugang der Sparkasse aufrufen lassen. Dazu nutzen sie ein selbstgeschriebenes Programm, das die Seite immer wieder neu anwählte. So kamen in einer Nacht 135.000 DM zusammen, die dem Konto des CCC gutgeschrieben wurden. Wernéry und Holland wandten sich damit an die Medien. Da es ihnen bei dieser Aktion darum ging, Sicherheitslücken bei BTX aufzuzeigen, gab der Club das Geld zurück.

„Die Wau Holland Stiftung – in Kooperation mit dem Chaos Computer Club – möchte deshalb an diese zweite Geburtsstunde des CCC erinnern und veranstaltet am 17.11.2014 ab 18 Uhr im Berliner Congress-Centrum am Alexanderplatz u.a. eine Podiumsdiskussion mit Beteiligten und Zeitzeugen, die über die damaligen Vorgänge und ihren Bezug und ihre Bedeutung zur Gegenwart diskutieren. Der Eintritt ist frei.

Bildquelle: Bundesarchiv Plak 007-023-062

Statue im Park Sanssouci

Frank Bösch im TAZ-Interview: „Big Data erfordert andere Fragen“.

Im Digitale Zeitalter fallen eine riesige Menge unterschiedlicher Daten in kürzester Zeit an. Produziert werden sie von den verschiedensten Akteuren, von Unternehmen über Wissenschaftler bis hin zu den Maschinen selbst. Welche Auswirkungen hat „Big Data“, wie das Phänomen auch genannt wird, für den quellensuchenden Historiker in der Post-Snowden Ära? Unser Projektleiter Prof. Dr. Frank Bösch gab dazu in TAZ ein Interview mit dem Titel: „Big Data erfordert andere Fragen“ (als PDF abrufbar). Sein klares Statement:

Die Rückkehr zur Schriftlichkeit mit der Verbreitung der digitalen Kommunikation, E-Mails etc. bedeutet für die Geschichtswissenschaft zunächst einmal eine Verbesserung, weil viel von der mündlichen Kommunikation […] verschriftlicht wird. [Der neue] Selbstdarstellungsdrang, der immens viel Gedrucktes produziert […] erfordert andere Fragestellungen, nicht mehr alles Überlieferte zu lesen, Arbeiten mit Stichworten und digitalen Suchstrategien, um Begriffe und Themen rauszusieben.

Das Interview ist auch online unter dem Titel „Historiker über Archive und Überwachung„.

Bildrechte: © Martin Schmitt

Überwachungskamera aus Mamor

Überwachung und Kontrolle im Theater

Eine ganz neue Herangehensweise an das Thema staatlicher Überwachung und Kontrolle bietet das Theaterexperiment „yoUturn“, das diese Woche (16.-19.10.2014) in Berlin stattfindet. Darin lässt die Regisseurin in Kooperation mit den Reportern ohne Grenzen die Theaterbesucher auf einer Jagd durch Berlin am eigenen Leib mit den Mitteln des Theaters spüren, was staatliche Überwachung für den einzelnen Menschen bedeutet hat. Es sind Fragen die in engem Zusammenhang zu unserem Projekt Staatlichen Überwachung in der BRD und der DDR in Bezug auf den Computereinsatz stehen, mit der sich die Regisseurin hier auseinandersetzt:

„Wie wirkt sich die Erfahrung, überwacht zu werden, auf den einzelnen Menschen aus? Wie schützt der Einzelne seine Privatsphäre? An welchen Punkten sind wir selbst längst Teil der Kontrollgesellschaft? Welcher Methoden bedienen sich die unterschiedlichen Überwachungsorgane?“

Mehr Informationen zum Theaterstück gibt es auf der Seite der Reporter ohne Grenzen. Die Sendung Breitband vom Deutschlandradio Kultur hat sich in einem langen Beitrag („Verfolgt auf Schritt und Tritt“) mit dem Stück beschäftigt und bietet einen spannenden Eindruck von dessen Ablauf.

von Martin Schmitt.
Bildrechte: © Martin Schmitt

ARD-alpha sendet Historyslam am 21.10 um 19 Uhr

Auf dem 50. Deutschen Historikertag, der vom 23.-26.09.2014 in Göttingen stattfand, gewann unserer Projektmitarbeiterin Julia Erdogan den Publikumspreis des History Slams. ARD-alpha sendet nun am 21.10.2014 um 19:00 Uhr einen Beitrag über den History Slam mit dem Titel „Historiker, Hacker und Heimwerker“. ARD-alpha ist der Bildungskanal der ARD und per Livestream im Internet frei zu empfangen. Zudem ist der Sender digital flächendeckend in Deutschland über das Kabelnetz und auch über Satellit und IPTV empfangbar. Nach der Ausstrahlung ist der History Slam in der Mediathek verfügbar.

Bildrechte: By Bayrischer Rundfunk (selfmade with Inkscape) [Public domain], via Wikimedia Commons. Quelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AARD_alpha.svg

Vintage Computing Festival Berlin

Lochkarten lochen, Computerspiele spielen und Assemblercode coden. Beim Vintage Computing Festival VCFB, das vom 3. – 5. Oktober im Berliner Pergamon-Palais stattfand, konnte man am Wochenende in die Zeit eintauchen, als Computer noch verstanden und nicht nur bedient werden wollten. Die Veranstalter, der Verein afra und der Lehrstuhl für Medientheorie der HU Berlin, hatte ein umfangreiches Programm zusammengestellt, dass von Vorträgen über Bastel- und Lötecke bis hin zu einer Führung durch die Medientechnische Sammlung der HU reichte. Sie boten den interessierten Besuchern, vom Studenten, Zeitzeugen über jungen Familien bis hin zu dem Computerexperten, einen Überblick über die zahlreichen Verwendungsweisen alter Rechenanlagen, Computer und Modems.

Ein Handlocher der Firma LAMPERTZ, der "PDA der 1950er-Jahre"

Ein Handlocher der Firma LAMPERTZ, der „PDA der 1950er-Jahre.“ Foto: Martin Schmitt

„Die Zeit der Lochkarten war eine Zeit der Datensparsamkeit“, so Hans Franke, Initiator des des Vintage Computing Festivals. Ursprünglich Energiananlagenelektroniker, sattelte er früh auf das Programmieren um. In diesem Jahr führte er einen LAMPERTZ Handlocher vor, den „PDA der 1950er-Jahre“, so Franke, auf der ein Manager die Lochungen seiner Mitarbeiter kontrollieren und korrigieren konnte. Auf dem VCF konnten die Besucher mit ihm auf eigene Lochkarten lochen, was ihnen gerade einfiel. Die meisten gingen freudestrahlend mit einer Lochkarte nach Hause, auf der ihr Name codiert war. Die Daten eines Münchner Bürgers, erklärte Franke beispielsweise, mussten auf ein bis zwei Lochkarten passen, sodass nur die notwendigsten Daten erhoben wurden. Für mehr war schlicht kein Platz.

Datensparsamkeit gilt zwar heute noch immer als gute Programmierkunst. In Zeiten von Big Data und dem immer stärkeren Wunsch ubiquitärer Speicherbarkeit wird dies allerdings nur zu oft ignoriert. Welche Tücken die Technik bot, konnten Menschen berichten, deren neuer Doppelname nach der Hochzeit schlicht zu lang für die Verwaltung mit dem Computer war. Es ist ein gutes Beispiel für die Vorgaben, die einerseits aus den Limitationen der Technologie, aber andererseits auch aus der menschlichen Interpretation dieser Begrenzungen heraus resultieren. Auf größerer Ebene gaben diese Einschränkungen beispielsweise vor, was von einem Verdächtigen in den 1970er-Jahren gespeichert wurde, welche Daten für die Ermittlung der Rente erfasst oder welche Vorgänge der Kunde wie an einem Geldautomaten ausführen konnte.

Die Projektmitarbeiter Julia Erdogan und Thomas Kasper sitzen an einem Revival des BTX-Systems, eines frühen Informationsnetzwerkes der Deutschen Post.

Die Projektmitarbeiter Julia Erdogan und Thomas Kasper sitzen an einem Revival des BTX-Systems, eines frühen Informationsnetzwerkes der Deutschen Post. Foto: Frank Bösch

Darüber hinaus gab es zahlreiche alte Technik in Aktion zu erleben. Dies reichte von einer PDP11 aus dem Jahr 1970, die wir selbst programmieren durften und zum Abspielen einer Leuchtreihenfolge brachten. Vorgestellt wurde  sie von Thomas Höffken und Jörg Hoppe, Mitglieder des Computer Cabinet Göttingen. Die PDP11 war eine der leistungsstärksten und flexibelsten Rechner seiner Zeit. Besonders unter Wissenschaftler war er weit begehrter als die respektiven IBM-Geräte. Eingesetzt wurde sie vor allem als Steuerrechner – auch im Ostblock, wo es zahlreiche Nachbauten gab. Die Recheneinheit der PDP war derartig flexible, dass sie bis weit in die 1990er-Jahre noch in Taschenrechnern eingesetzt wurde. Begeisterung bei den Projektmitarbeitern löste auch eine Implementierung des BTX-Systems der Deutschen Post aus den 1980er-Jahren aus, mit der einige der alten Seiten aufgerufen werden konnte. Unter anderem war die BTX-Webseite des Chaos Computer Clubs abrufbar und gab so einen wertvollen Einblick in die Selbstpräsentation organisierter Hacker.

Von: Martin Schmitt und Julia Erdogan

Julia Erdogan gewinnt History Slam

Ohne zu hacken, dafür mit einer tollen Performance: Julia Erdogan (6. v. l.), Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am ZZF Potsdam in  unserem Projekt „Aufbrüche in die digitale Gesellschaft“, gewann am 24. September 2014 den ersten HistorySlam in der Geschichte des Historikertages. In einer knappen Stichwahl setzte Sie sich gegen Marco Helbig durch, der durch seine gerappte Stadtgeschichte Leipzigs das Publikum ebenso zu begeistern wusste. Auch im Jurypreis sahnte Julia Erdogan ab: Sie erhielt den 2. Platz in der Gesamtwertung. Der Historikertag fand vom 23.-26. September 2014 in Göttingen statt.

Bildquelle: Twitter @historikertag pic.twitter.com/BiV4SSYto