Sparkassen – .computerisierung https://www.computerisierung.com Thu, 20 Oct 2022 15:30:04 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 Rezension zu: Martin Schmitt, Die Digitalisierung der Kreditwirtschaft https://www.computerisierung.com/?p=1342 https://www.computerisierung.com/?p=1342#respond Thu, 20 Oct 2022 15:30:01 +0000 https://www.computerisierung.com/?p=1342 Im November 2021 erschien die Dissertation von Martin Schmitt, „Die Digitalisierung der Kreditwirtschaft. Computereinsatz in den Sparkassen der Bundesrepublik und der DDR“ im Wallsteinverlag. Inzwischen erscheinen die ersten Besprechungen zum Buch. So steigt Christopher Kopper, Wirtschaftshistoriker an Universität Bielefeld, in seiner Rezension bei SEHEPUNKTE damit ein, dass der „Titel dieser Dissertation … sehr viel spezieller [klingt], als das Thema tatsächlich ist“. Demgegenüber stellt fest: „In der deutschsprachigen Forschung ist Schmitts Buch die erste monographische Publikation über die Technik- und Wirtschaftsgeschichte der Digitalisierung.“ Lesen Sie die komplette Rezension auf http://www.sehepunkte.de/2022/10/36574.html

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Von der Militärforschung zur Bankautomation https://www.computerisierung.com/?p=984 https://www.computerisierung.com/?p=984#respond Fri, 14 Sep 2018 09:40:18 +0000 http://www.computerisierung.com/?p=984 Das Blog der Heinz Nixdorf Museums Forums berichtet in seinem neusten Blogbeitrag „Helmut Gröttrup: Raketen und Halbleiter“ über den ehemaligen Raketenforscher Helmut Göttrup und dessen späteren Karriere in der Bankautomation. Gemeinsam mit Jürgen Dethloff, dessen Geschichte wiederum ein Spiegel Online Artikel zum 50. Geburtstag der Chipkarte stark macht, entwickelte er Vorformen jener Chipkarten, die heute unser Leben ständig begleiten.

Göttrup gründete nach einer Stelle bei dem deutschen Computerhersteller Standard Elektrik Lorenz AG die Datentechnische Gesellschaft DATEGE selbstständig. Dort entwickelte er Vorläuferverfahren der späteren Chipkarte, die seit den 1980er-Jahren ein zentraler Bestandteil der Bankautomation beispielsweise bei Sparkassen in der Bundesrepublik war. Bereits 1970 wurde die DATEGE von Gieseke+Devrient geschluckt, dem bekanntesten europäischen Chipkartenhersteller, der auch für deutsche Banken produzierte. Was beide Artikel vereint: Eine stark deutschlandbezogene Perspektive, war es doch der Franzose Roland Moreno, der die Plastikkarte letztlich entwarf. Hier Querverbindungen aufzuzeigen wäre spannend. An der Person Göttrups zeigt sich in hervorragender Weise die Netzwerke zwischen den einzelnen Projekte unseres Forschungsprojektes, in diesem Fall zum Computereinsatz im Militär und der Digitalisierung der Kreditwirtschaft.

Blogbeitrag: https://blog.hnf.de/helmut-groettrup-raketen-und-halbleiter/

Text: Martin Schmitt

Foto: Prototyp der Chipkarte von Roland Moreno aus dem Jahr 1975, Fotograf: ByB, CC BY-SA 4.0

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Neu erschienen: Martin Schmitt – The Code of Banking https://www.computerisierung.com/?p=720 https://www.computerisierung.com/?p=720#respond Mon, 12 Dec 2016 11:24:20 +0000 http://www.computerisierung.com/?p=720 Oftmals werden wir auf Konferenzen gefragt, ob wir denn schon etwas aus dem Computerisierungs-Projekt veröffentlicht haben, auf dass man sich beziehen könne. Neben dem 2012 erschienen Heft in den Zeithistorischen Forschungen zur Geschichte der Informationsgesellschaft verweisen wir immer auf den programmatischen Artikel von Jürgen Danyel und Annette Schuhmann im Sammelband „Geteilte Geschichte„. Diese Woche kam nun ein weiterer Artikel hinzu, in dem unser Projektmitarbeiter Martin Schmitt den Schwerpunkt seiner Arbeit angeht: Software in Banken. Der Titel des Artikels lautet: „The Code of Banking. Software as the Digitalization of German Savings Banks

In dem Artikel stellt er die These auf, dass deutsche Banken in den 1970er-Jahren zunehmend begannen, ihre Arbeitsprozesse, Abläufe, Einlagen und Organisationsmuster in Software abzubilden. Die bei der Erstellung auftretenden Herausforderungen und die Konsequenzen der Abbildung der Bank in Software stehen daher im Mittelpunkt des bei Springer erschienen Artikels. Er wurde im Rahmen der Konferenz der IFIP Working Group 9.7 im April 2016 in New York. Hier ein Auszug aus dem Abstract:

To the present day the history of banking software is nearly untold. While there is already some literature on the use of computers in the banking industry, most of it focuses only on the hardware and its restrictions (cf. Cortada 2006). The logic behind these machines remains untold. With the advent of the computer as a universal machine since the 1950s, business processes have been written into code, not hard wired into the machine. Furthermore, not the processor but the system software steered what was presented on the screen to the banking employee. Hardware got more and more exchangeable, while the real guiding principles of computing in action are to be found in software. This article analyzes how German savings banks used software to digitalize their business during the period of the Cold War.

Grafik: Terminalbefehl des Datensammelsystems der DDR; Titelbild des Bandes „International communities of invention and innovation“, © Springer 2016.

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Martin Schmitt gewinnt zweiten Preis des Doktorandenforums auf dem Historikertag https://www.computerisierung.com/?p=676 https://www.computerisierung.com/?p=676#respond Wed, 28 Sep 2016 08:54:07 +0000 http://www.computerisierung.com/?p=676 Beim Posterwettbewerb des Doktorandenforums auf dem 51. Deutschen Historikertag belegte unser Projektmitarbeiter und ZZF-Nachwuchswissenschaftler Martin Schmitt den 2. Platz. Rund 50 Promotionsprojekte wurden im Rahmen des Doktorandenforums ausgestellt.

Martin Schmitt bekommt den 2. Preis des Doktorandenforums auf dem 51. Deutschen Historikertag überreicht.

Martin Schmitt bekommt den 2. Preis des Doktorandenforums auf dem 51. Deutschen Historikertag überreicht. Foto: Frank Bösch

Prämiert wurden das Poster und die Präsentation von Martin Schmitt, der am ZZF Potsdam zum Thema „Die Digitalisierung der Kreditwirtschaft. Der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie in den Sparkassen der BRD und der DDR“ promoviert. Die Jury hob lobend hervor, dass es Martin Schmitt mit seinem Poster gelungen sei, ein komplexes Thema wie die Digitalisierung der Kreditwirtschaft auf einfache und anschauliche Art auszudrücken. Das Poster verdeutliche dabei die Träume wie Paradoxien einer bargeldlosen Gesellschaft sowohl in der BRD als auch in der DDR, die kurz vor ihrem Ende innerhalb von 15 Jahren das Bargeld vollständig abschaffen wollten.

Zur vollständigen Meldung des Historikerverbandes: VHD vergibt Preise an Nachwuchswissenschaftler.

Zur Personalseite von Martin Schmitt

 

Text & Bild: Martin Schmitt, Frank Bösch

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Wie verändern Technologie-Unternehmen die Bankbranche? https://www.computerisierung.com/?p=251 https://www.computerisierung.com/?p=251#respond Thu, 05 Mar 2015 14:03:28 +0000 http://www.computerisierung.com/?p=251 Eine historische Perspektive.

Die Bankenwelt ist in Aufruhr. Neue Akteure wie der Finanzdienstleister Paypal oder FinTech-Startups treten auf die Bühne des Bankwesens. Ganz zu schweigen von Technologieschwergewichten wie Apple und Google, die mit ihren Bezahlsystemen Apple Pay und Google Wallet den Markt für bargeldlose Zahlungsvorgänge zu erobern versuchen, denn Sie sind mit den Smartphones näher, mobiler und jederzeit am Kunden als so manche Bank. Das Bankwesen ist dabei allerdings ein hochreguliertes Feld, der Markteintritt fällt den meisten Unternehmen schwer. Schwerer als in anderen Branchen, wie dem Buchmarkt, auf dem das Internetunternehmen Google mit seinem Vorpreschen der Buchdigitalisierung Fakten schuf und auch schwerer als es Uber oder AirBnb auf ihren jeweiligen Märkten fiel.

Welche Gründe das hat, wie die Entwicklungen in einer historischen Perspektive der Vorgeschichte unserer Gegenwart einzuordnen sind und welche Auswirkungen das auf den Kunden hat, erklärt unser Mitarbeiter Martin Schmitt heute ab 19 Uhr auf BR2 im Szenemagazin „Zündfunk“.

Der Beitrag ist 7 Tage nachhörbar unter: „Über das Ende der Geldbörse“ http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/zuendfunk/ueber-das-ende-der-geldboerse-finnischer-film-my-stuff-im-kino-was-macht-eigentlich-der_x-100.html

Foto: Martin Schmitt.

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