Technikgeschichte – .computerisierung https://www.computerisierung.com Tue, 16 Jun 2020 17:11:52 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 Digitalgeschichte trifft Kunst https://www.computerisierung.com/?p=1222 https://www.computerisierung.com/?p=1222#comments Tue, 16 Jun 2020 17:10:43 +0000 http://www.computerisierung.com/?p=1222 Wie kann ein Dialog von Digitalgeschichte und Kunst aussehen? In ihrem interdisziplinären Gespräch gingen der Potsdamer Künstler Rudi Fischer und Martin Schmitt von der TU-Darmstadt / ZZF Potsdam grundlegenden Themen des Digitalen Zeitalters aus unterschiedlichen Perspektiven auf den Grund. Sie sprachen am historischen Ort des ehemaligen Datenverarbeitungszentrums Potsdam über die Diskurse der Digitalisierung, von der Ersetzung des Menschen, über die Überwachung und die Arbeit im Finanzmarktkapitalismus bis hin zu Filterblasen und Informationsströmen. Anlass des Gespräches war die aktuellen Ausstellung „Zeichen der Zeit“ im Kunst- und Kreativhaus Rechenzentrum, Potsdam. Im Gespräch entstanden neue Blickwinkel und überraschende Erkenntnisse, beispielsweise zur materiellen Standardisierung des Digitalen.

Text: Martin Schmitt
Video: Rudi Fischer, Container Art Care

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„Geniale Göttin“ – Die Geschichte von Hedy Lamarr https://www.computerisierung.com/?p=967 https://www.computerisierung.com/?p=967#respond Thu, 02 Aug 2018 10:52:45 +0000 http://www.computerisierung.com/?p=967 Mitte August startet in den deutschen Kinos ein Dokumentarfilm über die Schauspielerin Hedy Lamarr, die in den 1940er-Jahren vor allem wegen ihrer Schönheit bekannt wurde. Doch die gebürtige Österreicherin war außerdem Wissenschaftlerin und trug maßgeblich zu der Erfindung des Frequenzsprungverfahrens bei, welches die Grundlage für die drahtlose Datenübertragung bei WLAN, GPS oder Bluetooth lieferte.

Mit der Entwicklung der Übertragungtechnologie unterstützte sie die US-Marine im Kampf gegen die Nationalsozialisten. Die Idee für die Funksteuerung von Torpedos kam Hedy Lamarr – eigentlich Hedwig Eva Maria Kiesler – als sie mit dem Komponisten George Antheil an dem Werk „Ballet Mécanique“ arbeitete, das sich Selbstspielmechanismen von Pianos bediente. Hiervon inspiriert nutzte sie identische Lochstreifen in Sender und Empfänger, wodurch gleichzeitige Frequenzwechsel bei der Funksteuerung möglich wurden.
Wie viele Frauen in den Wissenschaften und Pionierinnen der Computertechnologie, wurde ihre Leistung erst Jahrzehnte später erkannt und gewürdigt. [1] Die Dokumentation von Alexandra Dean, die am 16. August in den deutschen Kinos startet, ist nicht der erste Dokumentarfilm über Hedy Lamar [2], er legt jedoch erstmals den Schwerpunkt auf die wissenschaftliche Leistung der Schauspielerin.

Patent für Lamarrs Kommunikationssystem (Quelle: Wikimedia Commons)
Patent für Lamarrs Kommunikationssystem (Quelle: Wikimedia Commons)

1. Siehe hierzu zum Beispiel KRÄMER, Sybille (Hrsg.): Ada Lovelace. Die Pionierin der Computertechnik und ihre Nachfolgerinnen, Paderborn 2015; ENSMENGER, Nathan L.: The Computer Boys Take Over: Computers, Programmers, and the Politics of Technical Expertise, Cambridge, Mass. 2012; ABBATE, Janet: Recording Gender: Women’s Changing Participation in Computing, Cambridge, MA 2012.

2. Zum Beispiel „Hedy Lamarr – Geheimnisse eines Hollywood Stars“ (2006); „Calling Hedy Lamarr“ (2003).

 

Bildquelle: https://www.flickr.com/photos/14639118@N03/27409800708 [pulic Domain]

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Sammelband des Computerisierungsprojekts am ZZF erscheint zum Historikertag https://www.computerisierung.com/?p=899 https://www.computerisierung.com/?p=899#respond Tue, 10 Jul 2018 08:44:25 +0000 http://www.computerisierung.com/?p=899
Wau Holland hackt in einer Telefonzelle; Datenverarbeiter in der Sparkasse Ludwigsburg

Von deutschen Hackern bis zur Datenverarbeitung in Unternehmen reicht das Themenspektrum des neuen Sammelbandes. 

Die ausgearbeiteten Beiträge der Abschlusstagung des SAW Projekts „Aufbrüche in die digitale Gesellschaft. Computerisierung und soziale Ordnungen in der Bundesrepublik und DDR“, (30. und 31. März 2017, Potsdam), werden nun pünktlich zum nächsten Historikertag erscheinen. Die Beiträge befassen sich mit den Veränderungen durch die Etablierung der Computer, die seit den 1950er-Jahren zu massiven gesellschaftlichen Umwälzungen führten, jedoch in der Zeitgeschichtsforschung wenig beachtet wurden. Die Geschichte der Sicherheitspolitik, des Wohlfahrtsstaats und des Kreditwesens, der sich wandelnden Arbeitswelt, der Organisationstrukturen sowie die Geschichte der Subkulturen werden durch die Einbeziehung der Computertechnologie neu analysiert. Die technischen und gesellschaftlichen Wandlungsprozesse verliefen dabei selten gradlinig, wie die Beiträge, die sich vornehmlich mit der Bundesrepublik befassen, verdeutlichen.

Frank Bösch (Hg.): Wege in die digitale Gesellschaft. Computernutzung in der Bundesrepublik 1955-1990.
Ca. 320 Seite und ca. 12 Abb., geb., Schutzumschlag
ISBN: 978-3-8353-3290-4

https://www.wallstein-verlag.de/9783835332904-wege-in-die-digitale-gesellschaft.html

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Konf.: „Die Geschichte des digitalen Zeitalters“ (Zürich, 22.11.2018 – 23.11.2018) https://www.computerisierung.com/?p=815 https://www.computerisierung.com/?p=815#respond Sat, 03 Mar 2018 10:51:20 +0000 http://www.computerisierung.com/?p=815 Wie lässt sich die Geschichte des Digitalen Zeitalters schreiben? Auf die Frage, die unser Forschungsprojekt bewegt, wollen auf in einer Konferenz im November die TechnikhistorikerInnen Martina Heßler, David Gugerli gemeinsam mit Digital Humanists wie Stefan Zahlmann eine neue Perspektive werfen. Wie lassen sich digitale Geschichtswissenschaft und Digitalgeschichte verbinden? Wie lassen sich digitale Werkzeuge und Erkenntnismethoden nutzen, um deren Entstehungs- und Wirkungsgeschichte zu verstehen? Die Veranstaltung ist der Auftakt für eine neue Buchreihe zur „Geschichte des digitalen Zeitalters“. Bis zum 16. April 2018 können Abstracts für einen Vortrag eingereicht werden unter info.tg@history.gess.ethz.ch

https://www.hsozkult.de/event/id/termine-36583

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Call for Papers für die Jahrestagung der Gesellschaft für Technikgeschichte 2017 https://www.computerisierung.com/?p=700 https://www.computerisierung.com/?p=700#respond Tue, 25 Oct 2016 10:36:30 +0000 http://www.computerisierung.com/?p=700 Kommenden Mai trifft sich die Gesellschaft für Technikgeschichte zu ihrer Jahrestagung in Braunschweig. Der Call for Paper bezieht sich dabei explizit auf die Forschung zur Computerisierung. So wird danach gefragt „wie die Digitalisierung der Lebens- und Ar-beitswelt vonstatten ging, mit welchen Bildern, Symboliken, Visionen und Wahrnehmungsweisen sie verbunden war“. Beiträge können bis zum 16. Januar 2016 eingereicht werden.

 

Call for Papers für die Jahrestagung der Gesellschaft für
Technikgeschichte 2017
Veranstaltungsort: TU Braunschweig
19.-21.5.2017

Deadline: 16.1.2017

Technisierte Umwelten
Die Schaffung hoch¬techni¬sierter Umwelten und künstlicher
Räume basiert auf technischen Systemen und
Steuerungsansätzen, die auf eine Kontrolle von Natur und
natürlichen Prozes-sen abzielen. Dies trifft auf Reinräume
in den Produktionsstätten der Mikroelektronik ebenso zu
wie auf die Überlebenstechniken in Polarstationen oder
ABC-Panzern. Ob Treibhäuser, Plantagen, Parkland¬schaften
oder Systeme des Hochwasserschutzes, sie alle basieren auf
einer historisch gesehen zunehmenden Techni¬sierung von
natürlichen Umwelten.

Ziel der Jahrestagung der gtg 2017 ist es, historische
Prozesse zu untersuchen, die der Be-herrschung, Gestaltung
und Erschaffung von natürlichen und künstlichen Umwelten
sowie der Eroberung und Erschließung extremer oder
künstlicher Lebensräume dienen. Staudäm-me als Mittel der
Regulierung, Agrotechniken, die durch Imitation oder
Integration natürlicher Prozesse Produktivität erhöhen
sowie Labore oder Raumfähren, die technisch kontrollierte
Umwelten gestalten, sind nur einige Beispiele. Zuletzt
sind mit virtuellen Welten und „aug-mented realities“
sowie Biofakten neue Phänomene zu beobachten, bei denen
Technisie-rungsprozesse nicht nur Ansprüche auf
Beherrschung, sondern auch die Schaffung alternati-ver und
hybrider Naturen zu versprechen scheinen. Die Grenzen von
Natur und Technik werden so zunehmend in Frage gestellt
und neu definiert. Diese Technisierungsprozesse sind nicht
nur als reine Erfolgsgeschichten zu beschreiben. Gerade
auch das Scheitern und die Grenzen der Technik und ihrer
Durchsetzbarkeit sind von besonderem Interesse, z. B.
nicht-intendierte Nebenfolgen von großräumigen Eingriffen
in die Natur, wissenschaftliche und öf-fentliche Debatten
um risikoreiche Großtechnologien, aber auch „blinde
Flecken“ von Pla-nungseuphorie und technischen
Machbarkeitsphantasien.

Die Gesellschaft für Technikgeschichte ruft zur Einsendung
von Abstracts (max. 400 Worte) und CV zur Jahrestagung am
19. bis 21. Mai 2017 an der TU Braunschweig auf.
Vorschläge zu vollständigen Sektionen sind ausdrücklich
erwünscht, aber auch Einzelbeiträge willkom-men.
Vorschläge sind bis zum 16. Januar 2017 erbeten an:
gtg2017@tu-bs.de

Mögliche Themenfelder umfassen u.a.:

Virtuelle Räume, „Augmented Realities“
Die Geschichte von Computertechnologien ist, etwa in ihren
technik-, wissenschafts- und alltagshistorischen
Dimensionen, in den vergangenen Jahren verstärkt ins
Zentrum der ge-schichtswissenschaftlichen Forschung
gerückt. Für die Jahrestagung der gtg werden in die-sem
Zusammenhang Fragen danach relevant, wie die
Digitalisierung der Lebens- und Ar-beitswelt vonstatten
ging, mit welchen Bildern, Symboliken, Visionen und
Wahrnehmungswei-sen sie verbunden war. Zu Fragen wäre etwa
nach den Kontinuitäten und Brüchen, wenn historische
Panoramen und Dioramen durch digitale virtuelle Räume
abgelöst werden.

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Neu erschienen: Martin Schmitt – Internet im Kalten Krieg https://www.computerisierung.com/?p=665 https://www.computerisierung.com/?p=665#respond Mon, 12 Sep 2016 08:10:58 +0000 http://www.computerisierung.com/?p=665 Die Geschichte des Internet erfuhr in den vergangenen Jahren immer wieder prominent Aufmerksamkeit.  Vergangene Woche erschien nun erste Publikation unseres Projektmitarbeiters Martin Schmitt, „Internet im Kalten Krieg“. In dem Buch widmet sich Martin Schmitt der Frage, wie das ARPANET und später das Internet als kybernetische Systeme im Kalten Krieg entwickelt wurden. Das Buch erscheint bei Transcript, hat 250 Seiten und kostet 29,99 Euro.

Titelbild "Internet im Kalten Krieg"

An dieser Stelle berichteten wir bereits einige Male über die Geschichte des Internet. Letzte Woche war es dann soweit: Die Monographie „Internet im Kalten Krieg. Eine Vorgeschichte des globalen Kommunikationsnetzes“ erschien nach umfangreicher Vorarbeit im Transcript-Verlag. Ein Auszug aus dem Klappentext:

Das Internet ist das dominante Kommunikationsmedium des 21. Jahrhunderts. Nicht zuletzt die Ereignisse um die Enthüllungen von Edward Snowden haben gezeigt, dass es sich zu einem Netzwerk der Freiheit wie auch der Überwachung entwickelt hat.
Wo aber liegen seine Ursprünge? Martin Schmitt bietet eine dringend notwendige Neueinordnung der Geschichte des Internet, indem er dessen Entstehung in den USA von 1967-1975 historisiert. Er verdeutlicht, wie das Internet als kybernetisches System im Kalten Krieg zwischen Gegenkultur, Wissenschaft und Militär konzipiert wurde und dass es von Anfang an sowohl emanzipatorische wie auch überwachende Tendenzen bediente.

Zur Verlagsseite: Martin Schmitt – Internet im Kalten Krieg.

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Doktorandenstellen im Bereich Digital History ausgeschrieben https://www.computerisierung.com/?p=639 https://www.computerisierung.com/?p=639#respond Thu, 14 Jul 2016 09:34:13 +0000 http://www.computerisierung.com/?p=639 Dem Technikhistoriker Andreas Fickers ist es zuletzt gelungen, an der Universität Luxemburg ein großes Drittmittelprojekt zur Digital History einzuwerben. Dem folgte nun die Ausschreibung von insgesamt 13 Doktorandenstellen. Bei den ausgeschriebenen Stellen lassen sich sicherlich auch digitalhistorische Themen unterbringen, sodass dies eine spannende Möglichkeit sein kann, ein eigenes Promotionsprojekt auf die Beine zu stellen.  Die Deadline ist der 1. September 2016.

Université du Luxembourg / Fonds National de la Recherche (FNR), Belval,
15.01.2017-31.12.2020
Bewerbungsschluss: 01.09.2016

The Historical Institute / Center for Contemporary and Digital History
University of Luxembourg has obtained a large grant from the Fonds
National de la Recherche Luxembourg in the framework of the so-called
PRIDE-program, enabling the creation of a Doctoral Training Unit (DTU)
and opens up to 13 positions for Doctoral candidates (PhD students) in
the field of digital history and hermeneutics (m/f)

Description

– Ref: R-STR-3067-00-B
– Starting date: 15th January 2017
– Duration: 3 year initial contract, further extendable by 1 year if
required, 40 hours/week
– Doctoral student status at Luxembourg University
– Deadline for applications: 1st September 2016

Tasks

– This DTU aims at creating an experimental trading zone for the
reflection on the epistemological and methodological challenges of doing
digital history / humanities research in an interdisciplinary setting.
All PhD students will have to conduct their research within the
conceptual framework of the DTU. Participation in the collectively
organized skills trainings on digital literacy as well as active
participation in the planning and organization of thematic workshops of
the DTU will be required. For a detailed description of the DTU and the
thematic axes see:

Digital History & Hermeneutics – DTU

 

– Presentation of research findings at workshops and conferences
– Publication of papers / scientific articles in peer-reviewed
international journals
– Possibility of participating in teaching activities (seminars)

Our Offer

– The University of Luxembourg offers a dynamic environment with a large
number of ongoing scientific activities (English as working language;
additionally, French and German are accepted as literary languages for
the writing of the PhD thesis) and a cutting edge digital research
infrastructure
– Financial support (travel allowances) for participating in scientific
activities (workshops, conferences, summer schools, etc.)
– Attractive salary and employment contract including social insurance
contribution
– Enrolment in the doctoral school of the Faculty of Language and
Literature, Humanities, Arts and Education (FLSHASE) or of the Faculty
of Science, Technology and Communication (FSTC) with an interesting
offer of various disciplinary or interdisciplinary courses and
transferable skills trainings

Your Profile

– Master’s Degree (or equivalent) in a Humanities discipline (History,
Philosophy, Sociology, Linguistics, Archaeology) or related disciplines
such as Geography; or in Computer Sciences, Data and Information
Science, Human-Computer-Interaction and Psychology. It is possible to
apply if the respective degree is to be obtained soon (details to be
given in the application)
– Good command of written and spoken English
– Dedication to actively participate in the interdisciplinary framework
of the DTU
– Willingness to integrate in the „experimental space“ of the DTU

PhD Advisors and Thematic Axes

– Ass.-Prof. Andrea Binsfeld: ancient history, slave history, roman
archaeology
– Prof. Pascal Bouvry; computer science, heuristics of search, search
optimization, parallel computing
– Ass.-Prof. Geoffrey Caruso: geovisualisation, spatial data mining,
GIS, urban analysis
– Prof. Andreas Fickers: digital history, historical epistemology,
history of media and technology
– Prof. Peter Gilles: linguistics, corpus linguistics, digital
humanities, Luxembourg studies
– Prof. Frank Hofmann: philosophy, epistemology, theories of cognition,
knowledge and rationality
– Dr. Vincent Koenig: human-computer interaction, cognitive ergonomics
– Ass.-Prof. Benoît Majerus: European history, war studies, medical
history, memory studies, banking history
– Prof. Michel Margue: historiography, memory studies, medieval history,
historical hermeneutics
– Ass.-Prof. Christoph Schommer: data mining, data science, information
retrieval, text mining
– Ass.-Prof. Denis Scuto: contemporary history of Luxembourg, migration
history, historical didactics
– Prof. Leon van der Torre: artificial intelligence, knowledge
representation, deontic/legal reasoning, argumentation, NLP
– Dr. Martin Uhrmacher: urban history, regional history, historical
cartography, medical history

Application Documents

– Letter of motivation containing compulsorily
– an explanation of the motives for participating in the DTU and of
expected learning outcomes and career perspectives
– a sketch of a research project (2 pages max) that fits into at least
one of the thematic axes developed in the DTU proposal and/or addresses
the overall epistemological or methodological questions developed in the
proposal
– an argued preference for a main supervisor out of the list of PhD
advisors listed above
– Full CV
– Transcript of academic records and copies of diplomas
– Names of at least two references who are willing to write a letter of
recommendation on the candidate’s behalf (they may be contacted by us)

Remarks

– 11 of the 13 positions are funded by the Fonds National de la
Recherche Luxembourg in the PRIDE scheme. 2 PhD positions are funded by
the University.
– General questions concerning the structure, intellectual agenda and
organization of the DTU should be addressed to the DTU coordinator Prof.
Andreas Fickers: andreas.fickers@uni.lu
– Administrative questions shall be addressed to pride-gsm@uni.lu
– Scientific questions should be addressed directly to the corresponding
potential PhD advisor
– The University of Luxembourg is an equal opportunity employer and
applications by women are especially encouraged
– All applications must be submitted online via
http://recruitment.uni.lu/ deadline: 1st of September 2016.
————————————————————————
Andreas Fickers

Institute for History University of Luxembourg Faculty of Language and
Literature, Humanities, Arts

Center for Contemporary and Digital History (CCDH)

andreas.fickers@uni.lu
http://www.dhlab.lu

Homepage http://emea3.mrted.ly/14aut

URL zur Zitation dieses Beitrages
http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/chancen/type=stellen&id=13416

 

Text: Martin Schmitt

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https://www.computerisierung.com/?feed=rss2&p=639 0
Wiss. Volontariat im Sammlungsbereich Mathematik und Informatik https://www.computerisierung.com/?p=609 https://www.computerisierung.com/?p=609#respond Sat, 28 May 2016 00:49:47 +0000 http://www.computerisierung.com/?p=609 Am Deutschen Technikmuseum in Berlin ist zum 1. Juli 2016 eine Stelle für ein wissenschaftliches Volontariat im Bereich Informatik und Computergeschichte ausgeschrieben. Bewerben kann man sich dort noch bis zum 10.06.2016. Es umfasst die Mitarbeit an den beiden tollen Ausstellungen „Das Netz. Menschen, Kabel, Datenströme“ und „Der erste Computer. Konrad Zuse
und der Beginn des Computerzeitalters“. Weitere Informationen nach dem Jump oder auf der Jobbörse des Deutschen Museumsbundes.

Berlin Deutsches Technikmuseum
Wiss. Volontariat im Sammlungsbereich Mathematik und Informatik
Besetzbar: 1. Juli 2016

Das Arbeitsgebiet umfasst die Mitarbeit und Fortbildung im Fachgebiet mit folgender Schwerpunktbildung:

• Mitarbeit an der Erstellung eines neuen Sammlungskonzeptes für die Sammlung Mathematik und Informatik
• Dokumentation, Inventarisierung und digitale Vermittlung von Objekten
• Mitarbeit an der Wartung und Weiterentwicklung der der Dauerausstellungen
„Das Netz. Menschen, Kabel, Datenströme“ und „Der erste Computer. Konrad Zuse
und der Beginn des Computerzeitalters“
• ggf. Mitarbeit an der konzeptionellen Planung einer Sonderausstellung
• die Durchführung einer objektbezogenen eigenen Forschungsarbeit im Rahmen der Sammlung ist möglich

Anforderungen:
Das Volontariat dient der Aus- und Fortbildung von Wissenschaftlern in museumsrelevanten Studienfächern. Es ist eine praxisbezogene Einführung in die Arbeit der Museen. Ziel des Volontariates ist es, zu selbständiger Tätigkeit im höheren Dienst an Museen zu befähigen.

Vorausgesetzt wird der Abschluss eines Hochschulstudiums (Master oder Magister/Magistra) vorzugsweise der Wissenschafts- und Technikgeschichte, der Informatik, Museumskunde oder Kulturwissenschaften. Erwartet werden fundierte inhaltliche Kenntnisse in der Informatik- und Computergeschichte sowie Interesse an der Arbeit mit technischen Objekten und Datenbanken.
Wünschenswert sind Erfahrungen in der Konzeptplanung und im Projektmanagement sowie Kenntnisse im Bereich Objektdatenbanken.

Erwartet wird darüber hinaus eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit, die Fähigkeit, selbständig und strukturiert zu arbeiten, Organisationstalent und Teamfähigkeit.

Die Dauer des Volontariates beträgt zwei Jahre, wobei die ersten 4 Monate als Probezeit gelten. Es wird ein Unterhaltszuschuss in Höhe von 50% des Anfangsentgeltes der Entgeltgruppe 13 TV-L gewährt.

Bei gleicher Eignung und Erfüllung der o.g. Anforderungen werden gemäß § 2 des Sozialgesetzbuches IX anerkannte schwer behinderte Menschen bevorzugt berücksichtigt. Wenn Sie auf die genannte Förderung Wert legen, geben Sie bitte in der Bewerbung an, dass Sie anerkannte/r Schwerbehinderte/r sind.

Es handelt sich um eine Position, in der Frauen unterrepräsentiert sind. Die Bewerbung von Frauen ist daher erwünscht.

Bewerbungen mit tabellarisch abgefasstem Lebenslauf, den Nachweisen über Ausbildungsabschlüsse, Beschäftigungszeugnissen sowie – bei im öffentlichen Dienst Beschäftigten – mit einer Einverständniserklärung zur Anforderung und Einsichtnahme der Personalakte sind bis zum Ende der Bewerbungsfrist an den an die Stiftung „Deutsches Technikmuseum Berlin“, Trebbiner Str. 9 in 10963 Berlin zu richten. Von telefonischen oder schriftlichen Anfragen, wie auch von Online-Bewerbungen bitten wir abzusehen. Im Rahmen des Bewerbungsverfahrens entstehende Reisekosten können nicht erstattet werden.

Bitte reichen Sie uns ausschließlich Kopien ein. Es wird gebeten, auf die Übersendung von Sichthüllen zu verzichten. Bewerbungsunterlagen können nur zurückgesandt werden, wenn ein ausreichend frankierter Freiumschlag beigefügt ist. Vier Wochen nach Ablauf des Bewerberverfahrens und der erfolgten Benachrichtigung sehen wir von einer weiteren Aufbewahrung der Bewerbungsunterlagen ab, sofern uns keine gegenteilige Nachricht vorliegt.

Die Bewerbungsfrist endet am 10.06.2016. Die Vorstellungsgespräche werden voraussichtlich in der 29. Kalenderwoche 2016 stattfinden.

Eintragsdatum 27.05.2016
Bewerbungsende: 10.06.2016
Quelle: Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
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Ausstellung: Das Netz. Menschen, Kabel, Datenströme https://www.computerisierung.com/?p=513 https://www.computerisierung.com/?p=513#respond Tue, 20 Oct 2015 13:59:33 +0000 http://www.computerisierung.com/?p=513 Am 9. September 2015 eröffnete das Deutsche Technikmuseum in Berlin seine neue Dauerausstellung mit dem Titel „Das Netz. Menschen, Kabel, Datenströme“. Damit greift es eine zentrale Entwicklung der Computerisierung auf und präsentiert in seiner Ladenstraße ausgewählte Exponate zur Geschichte und Verwendung des Netzes.

Die Bedeutung der Geschichte des Internet als zentraler Infrastruktur der Informationsgesellschaft wurde in diesem Blog bereits in einigen Beiträgen hervorgehoben. Nun hat sich das Deutsche Technikmuseum in Berlin diesem Thema gewidmet und stellt fest: Die Welt ist vernetzt! Dabei verfolgen die Kuratoren der Ausstellung, Eva Kurass und Bernd Lüke, die Entstehung der Netze bis in das 19. Jahrhundert zurück, um die Genese unserer heutigen Technologie darzustellen. Pfadabhängigkeiten und deren Bedeutung zeigen sich zum Beispiel daran, dass heutige Internetkabel  beispielsweise auf den Routen alter Telegraphenkabel aus dieser Zeit liegen. Dabei vertreten sie aber dezidiert keinen rein technikhistorischen Ansatz, sondern legen viel Wert auf Elemente der Kultur- und Gesellschaftsgeschichte. Sie halten fest:

Die Ausstellung zeigt die Entwicklung der Netze aus drei unterschiedlichen Blickwickeln: Mit Blick auf die Menschen als Nutzer, aus der Perspektive der Netztechnik und mit dem Fokus auf die Inhalte, die über Netze vermittelt werden.

Neben der Netztechnik sind so die Menschen und ihr Wissen im Netz Schwerpunkte der Ausstellung. Aus der Sicht unserer Projektes sicherlich eines der Highlights ist das Cryptofon des Hackers Tron von 1998, der in der Berliner Hackerszene vor allem wegen seiner Bezahlfernseh- und Telefonkartenhacks bekannt war. Gleich im Foyer greift die Ausstellung die neusten Entwicklung der Netztechnologie auf und präsentiert sie in wechselnden Abständen in einer prominenten Vitrine. Derzeit sind dort die Prototypen LormHand und LormGlove aus dem Design Research Lab der Berliner Universität der Künste zu sehen. Mit diesen Handschuhen können „taubblinde Menschen Nachrichten digital empfangen und senden. … Beim Tastalphabet Lorm werden die die Buchstaben durch Antippen bestimmter Stellen in den Handinnenflächen dargestellt und können so von den Taubblinden erfasst werden“ (Eva Kudraß: Das Netz: Immer wieder neu). Ihnen ist damit die Möglichkeit gegeben, an den wichtigen gesellschaftlichen Diskursen und sozialen Vergemeinschaftungen, die sich zunehmend in das Internet verlagern, teilzunehmen.

Einen ersten Eindruck von der Ausstellung kann man bereits auf Youtube gewinnen, in dem der stellvertretende Museumsdirektor Joseph Hoppe durch die Ausstellung führt. Zudem wird die Ausstellung von einem Blog begleitet.

Die Öffnungszeiten des Museums:

Dienstag bis Freitag 9.00 bis 17.30 Uhr
Samstag / Sonntag 10.00 bis 18.00 Uhr
Montag geschlossen

Preise:

Normal Ermäßigt
Eintritt 8,00 EUR 4,00 EUR

 

Text: Martin Schmitt

Bildrechte: © SDTB / Grafik: polygraphdesign.com; Pressematerial des SDTB.

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COHTEC – Maurice Daumas Prize 2015 https://www.computerisierung.com/?p=507 https://www.computerisierung.com/?p=507#respond Tue, 22 Sep 2015 13:33:15 +0000 http://www.computerisierung.com/?p=507 Das International Committee for the History of Technology schreibt wieder seine Auszeichnung für den besten Artikel zur Technikgeschichte aus. Bis zum 15. Dezember 2015 können sich Wissenschaftler mit einem 2014 oder 2015 in einem Journal veröffentlichten Artikel in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Russisch oder Spanisch bewerben. Die Deadline ist der 15. Dezember, Preisgeld sind 500 Euro inklusive der Reisekosten zur ICOHTEC-Tagung 2016 in Porto. (Martin Schmitt)

Weitere Informationen [PDF]

In den letzten Jahren konnten sich bei dem Preis immer wieder computergeschichtliche Artikel durchsetzen. Ob nun 2014 Donna J. Drucker von der Technischen Universität Darmstadt mit ihrem Artikel „Keying Desire: Alfred Kinsey’s Use of Punched Card Machines for Sex Research“, 2013  Nathan Ensmenger von der Indiana University mit seinem Artikel zu AI: ‚Is chess the drosophila of artificial intelligence?‘ oder auch Mara Mills Kybernetikstudie ‚On Disability and Cybernetics: Helen Keller, Norbert Wiener, and the Hearing Glove‘, Digitalgeschichte war auf den Preisverleihungen stets dominant.

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