Computer – .computerisierung https://www.computerisierung.com Mon, 23 Aug 2021 12:13:15 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 „In the GDR, it was not well seen to play RAMBO“ https://www.computerisierung.com/?p=1298 https://www.computerisierung.com/?p=1298#respond Mon, 23 Aug 2021 12:13:14 +0000 https://www.computerisierung.com/?p=1298 Computerspiele in der DDR waren immer politisch. Von der Stasi kritisch beäugt boten sie den Jugendlichen eine Flucht aus dem grauen Alltag und eine spielerische Form sozialen Austauschs. Für den Staat boten sie hingegen die Möglichkeit, die Jugendlichen für die Hochtechnologie zu begeistern und somit zur Zukunft des Sozialismus im Digitalen beizutragen.  Als Medien der Alltagskultur erlauben Computerspiele HistorikerInnen einen Einblick in die Vergangenheit des sozialistischen Staates. Martin Schmitt sprach darüber im französischen Spartenkanal gTV. Neben zahlreichen Zeitzeugen und bisher unveröffentlichten Originalaufnahmen aus der Zeit ordnet er die Geschichte der Computerspiele in die breitere Geschichte des Spätsozialismus in der DDR ein. Einfach auf PLAY drücken!

Text: Martin Schmitt
Bild: gTV

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[Neue Forschungsprojekte] Bildung und Computer in der DDR https://www.computerisierung.com/?p=1277 https://www.computerisierung.com/?p=1277#respond Mon, 28 Jun 2021 09:58:04 +0000 https://www.computerisierung.com/?p=1277 Digitalgeschichte ist derzeit eines der dynamischsten Themenfelder der internationalen Technikgeschichte. Immer wieder entstehen neue, interessante Forschungsprojekte in diesem Bereich. In loser Reihenfolge wollen wir an dieser Stelle in der Kategorie „Neue Forschung“ auf neue Projekte aufmerksam machen, die sich im Themenbereich der deutschen Digitalgeschichte bewegen, aber nicht notwendiger Weise von uns sind. Den Auftakt macht das Dissertationsprojekt «Counting on Computers: New Information Technologies and Curricular Change in East Germany, 1980-1995» von Carmen Flury von der Pädagogischen Hochschule Zürich.

Auf Twitter schreibt sie:

In meinem Dissertationsprojekt untersuche ich, wie in den 1980er-Jahren auf Seite des Bildungswesens in der #DDR auf die Herausforderung neuer Computertechnologie reagiert wurde & neue Lehrplaninhalte eingeführt wurden: Welche Zukunftsvorstellungen über Bedeutung & Funktion von Computern in der sozialistischen Gesellschaft begleiteten die curriculare Reformen? Inwiefern behaupteten sich die Ideen gg. technische Zwänge, Mangelwirtschaft & internat. Wettbewerbsdruck? In den 1980ern hielten Computer zunehmend Einzug in Betriebe & Privathaushalte. Im #Systemwettstreit zwischen Sozialismus & Kapitalismus galt Computertechnologie in der DDR als entscheidendes Mittel, um bzgl. Wirtschaftskraft & Produktivität zum Westen aufzuschließen. Es entstand ein großer Bedarf nach entsprechenden Bildungsangeboten, um die Menschen für die Arbeit mit Computertechnik zu qualifizieren. Als erste Reaktion auf die neuen technischen Möglichkeiten wurde in der DDR 1985 der Taschenrechner ab Kl. 7 eingeführt, was v.a. für den #Matheunterricht einschneidende Veränderungen bedeutete. Für manche Pädagog_innen war damit der Einführung von Computertechnologie ins Bildungswesen Genüge getan. Die SED-Parteileitung hatte aber größere Pläne & sah ab 1986 neue Lehrpläne ab Kl. 9 für eine Computergrundbildung vor. Die Schüler_innen sollten algorithmisches Denken & Problemlösen sowie das Programmieren in #BASIC erlernen & ein elementares Verständnis für die Funktionen & Handhabung von Computern entwickeln. Auch im außerschulischen Bereich spielte #Computerbildung eine Rolle. Als Ergänzung zum schulischen Computerunterricht, & wo es noch keine #Schulcomputer gab, ermöglichten Freizeitzentren, Computer-AGs & -Klubs, an Mikrorechnern zu tüfteln, zu programmieren & zu spielen. Magazine wie #Kleinstrechner-TIPS & #Funkamateur, aber auch populärwissenschaftliche Jugendzeitschriften befassten sich zunehmend mit Computertechnik & boten Plattformen für den Austausch von Computerwissen, Programmen & Bauanleitungen. Eine große Schwierigkeit bestand darin, Schulen rasch & mit einer ausreichenden Zahl an geeigneten Computern auszustatten. Zu diesem Zweck wurde eigens der #Bildungscomputer #A5105 entwickelt, der den Kriterien & Ansprüchen der Pädagog_innen entsprechen sollte. Technischer Stand & knappe finanzielle Ressourcen verlangten aber nach Kompromissen: Von 7/1989 bis 4/1990 wurden ca. 5000 Stück produziert, wovon 3000 in Bildungseinrichtungen installiert wurden. Restbestände wurden angesichts der erwarteten #Wiedervereinigung mit Mühe als Konsumgut vertrieben.

Quelle: https://twitter.com/histedger/status/1368873617556180993?s=12

Bild: Bildungscomputer A5105, https://hc-ddr.hucki.net/wiki/lib/exe/detail.php/homecomputer/bic_03.jpg?id=homecomputer%3Abic

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Podcast-Beitrag zu den Hackern der Bundesrepublik und DDR https://www.computerisierung.com/?p=1108 https://www.computerisierung.com/?p=1108#respond Sat, 25 May 2019 06:47:42 +0000 http://www.computerisierung.com/?p=1108 Die digitalen Medien sind nicht nur Forschungsgegenstand, sondern dienen auch immer mehr der Wissensvermittlung. Mittlerweile sind einige sehr gute Formate entstanden, die sich mit historischen Themen befassen. Eines davon ist der Podcast „Anno…“, den Philipp Janssen betreibt. In seinem Podcast erzählen WissenschaftlerInnen von ihren Forschungsprojekten und geben so Einblick in aktuelle Themen und Debatten sowie die Arbeit der HistorikerInnen. In Folge 28 stellt Julia Erdogan ihr Dissertationsthema zu den Hackerkulturen beider Teilstaaten vor. Die Folge gibt einen kurzen Einblick in die frühe private Computernutzung und das Aufkommen von Hackern in den 1980er-Jahren.
Das etwa 80 Minuten lange Gespräch gibt es hier zu hören

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Ein Menschenrecht auf Kommunikation und Zugang zu Informationen https://www.computerisierung.com/?p=1045 https://www.computerisierung.com/?p=1045#respond Tue, 11 Dec 2018 14:18:15 +0000 http://www.computerisierung.com/?p=1045 Menschenrechte bildeten sich auch durch technologische Entwicklungen heraus, die einen starken Einfluss auf den grenzübergreifenden Austausch von Informationen, die Meinungsfreiheit und Schutz der Privatssphäre nahmen.

Noch bevor die Computertechnologie zentrales Moment der Aushandlungsprozesse von Informationsfreiheit und weltweiter Kommunikationsmöglichkeiten wurde, verankerten die UN-Mitgliedstaaten die Informationsfreiheit in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte vom 10. Dezember 1948. Unter Artikel 19 heißt es hier:

„Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.“

Michael Homberg hat nach seinem einschlägigen Aufsatz Mensch | Mikrochip. Die Globalisierung der Arbeitswelten in der Computerindustrie 1960 bis 2000[1], in dem er die Bedeutung einer globalen Perspektive für die historischen Forschung der Computerisiernung betont, nun einen weiteren Beitrag zu der Verbindung von Technologien und globaler Gerechtigkeit geliefert. Hierin erklärt der Historiker, wie die Frage nach einem Menschenrecht auf Zugang zu Informationen und freier Kommunikation durch die zunehmende Verbreitung von Informations- und Kommunikationstechnologien und den Nord-Süd-Konflikt auf internationaler Ebene Auftrieb gewann. Der Beitrag entstand im Rahmen eines Schwerpunkts zu Menschenrechten und Humanitarismus, anlässlich des 70. Jahrestages der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die UN am 10. Dezember 1948. Technologie, die verbindet? ist kostenlos bei Zeitgeschichte-Online abrufbar.

Bild: Eleanor Roosevelt and United Nations Universal Declaration of Human Rights in Spanish text, 1. November 1949. Quelle: Wikimedia Commons (Public Domain Lizenz)



[1] Homberg, Michael: „Mensch | Mikrochip. Die Globalisierung der Arbeitswelten in der Computerindustrie 1960 bis 2000 – Fragen, Perspektiven, Thesen“, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 2/66 (2018), S. 267–293.

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Feature: „Neuland: Die Entwicklung des 1-Megabit-Chips in der DDR“ https://www.computerisierung.com/?p=1023 https://www.computerisierung.com/?p=1023#respond Wed, 28 Nov 2018 14:21:40 +0000 http://www.computerisierung.com/?p=1023 Die Entwicklung des 1-Megabit-Chips in der DDR in den Jahren 1986-88 war ein Prestigeprojekt der DDR sondergleichen. Honecker wollte damit die Leistungsfähigkeit des sozialistischen Staates in der Hochtechnologie unter Beweis stellen. Eine Feature-Serie des Deutschlandfunk Kultur verknüpft dessen Entwicklung mit der Zeitgeschichte der Spätphase der DDR. In 6 Folgen beleuchtet Dörte Fiedler mit szenischen O-Tönen und einer fesselnden Story das oft vergessene Jahr 1988 und die Hintergründe der Entwicklung der Mikroelektronik-Entwicklung in der DDR.

Oder in den Worten der Ankündigung des Deutschlandfunks Kultur: „Von Halbleitern und Heimat: Die sechsteilige Serie erzählt vor dem Hintergrund der Geschichte der ostdeutschen Mikroelektronik-Industrie ein Stück deutsch-deutscher Vergangenheit. Im Zusammenspiel vieler kleiner Geschichten und Beobachtungen ergibt sich ein Panorama der DDR kurz vor und nach der Wende.“
Das Titelbild des Features unterstreicht dabei die staatstragende Dimension der Digitalisierung in der DDR. Zu sehen ist rechts die Übergabe des 1-Megabit-Chips an Erich Honecker. Links im Bild Arbeiter des Uranbergbaus, die nach der Schließung der Grube für die Arbeit in der Mikroelektronik-Industrie vorgesehen waren.
Text: Martin Schmitt
Bild: „Uranbergbaubetrieb Willi Agatz, Dresden / Übergabe des 1 Megabit Chips an DDR-Staatschef Erich Honecker 1988 (Fuciker (Jürgen Obiegli) / Bundesarchiv Koblenz/Franke / Collage: Bens)“
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Von der Militärforschung zur Bankautomation https://www.computerisierung.com/?p=984 https://www.computerisierung.com/?p=984#respond Fri, 14 Sep 2018 09:40:18 +0000 http://www.computerisierung.com/?p=984 Das Blog der Heinz Nixdorf Museums Forums berichtet in seinem neusten Blogbeitrag „Helmut Gröttrup: Raketen und Halbleiter“ über den ehemaligen Raketenforscher Helmut Göttrup und dessen späteren Karriere in der Bankautomation. Gemeinsam mit Jürgen Dethloff, dessen Geschichte wiederum ein Spiegel Online Artikel zum 50. Geburtstag der Chipkarte stark macht, entwickelte er Vorformen jener Chipkarten, die heute unser Leben ständig begleiten.

Göttrup gründete nach einer Stelle bei dem deutschen Computerhersteller Standard Elektrik Lorenz AG die Datentechnische Gesellschaft DATEGE selbstständig. Dort entwickelte er Vorläuferverfahren der späteren Chipkarte, die seit den 1980er-Jahren ein zentraler Bestandteil der Bankautomation beispielsweise bei Sparkassen in der Bundesrepublik war. Bereits 1970 wurde die DATEGE von Gieseke+Devrient geschluckt, dem bekanntesten europäischen Chipkartenhersteller, der auch für deutsche Banken produzierte. Was beide Artikel vereint: Eine stark deutschlandbezogene Perspektive, war es doch der Franzose Roland Moreno, der die Plastikkarte letztlich entwarf. Hier Querverbindungen aufzuzeigen wäre spannend. An der Person Göttrups zeigt sich in hervorragender Weise die Netzwerke zwischen den einzelnen Projekte unseres Forschungsprojektes, in diesem Fall zum Computereinsatz im Militär und der Digitalisierung der Kreditwirtschaft.

Blogbeitrag: https://blog.hnf.de/helmut-groettrup-raketen-und-halbleiter/

Text: Martin Schmitt

Foto: Prototyp der Chipkarte von Roland Moreno aus dem Jahr 1975, Fotograf: ByB, CC BY-SA 4.0

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Zu Besuch bei Robotron: Exkursion zur Technischen Sammlung Dresden https://www.computerisierung.com/?p=906 https://www.computerisierung.com/?p=906#respond Sun, 29 Jul 2018 10:48:05 +0000 http://www.computerisierung.com/?p=906 Dresden war einst die Hauptstadt der DDR-Mikroelektronik. Das Kombinat Robotron, ein ostdeutsches Pendant zu Siemens, hatte in der Stadt seinen Stammsitz. Seine Mitarbeiter entwickelten und produzierten die Basis der Computerisierung Ostdeutschlands. Ein Gruppe unseres Forschungsprojektes besuchte diesen Samstag die Technische Sammlung Dresden, wo zahlreiche Exponate aus der Zeit Robotrons ausgestellt werden.

Die stadtgeschichtliche Bedeutung der Mikroelektronik in Dresden springt einen an, noch bevor man die eigentliche Sammlung betritt. Unweigerlich kreuzt der Besucher das ehemalige Robotron-Gelände gegenüber des Rathauses. Hier residierte einst die EDV in der Stadtmitte. In der Technischen Sammlung angekommen begrüßte uns Thomas Falk, Vorsitzender des Fördervereins der seit 1992 im ehemaligen VEB Pentacon angesiedelten Museums. Bereits im Vorraum der Sammlung befindet sich eine kleine Sonderausstellung zu Dresden als Standort der Halbleiter- und Mikrochipproduktion bis heute. Es ist ein wenig wie seinerzeit in der Strategie IBMs: Der Primat des Prozessors steht an vorderster Stelle. Neben den kleinen Chips, die in den Vitrinen wie kostbare Juwelen präsentiert werden, erfährt der Besucher aus zeitgenössischen Dokumentation mehr über den komplexen Prozess der Mikrochipherstellung. Neben dem 1 MB Chip der DDR prangt stolz ein Quellendokument Siemens, das angesichts der Verschlossenheit des Münchner Konzerns aus dem Robotron-Bestand stammen muss: Der Chip erfülle die hohen Qualitätskriterien Siemens und löse bei seinen Mitarbeitern großes Interesse aus, berichtete der Leiter des Siemens Testlabors im April 1990 wohlwollend. Nur würde der Chip sehr einem Toshiba-Fabrikat ähneln, was nun weiter überprüft wurde. Dabei ist diese oft belächelte Fall der Industriespionage gar nicht der zentrale Punkt. Vielmehr gelang es den DDR-Technikern, das hochkomplexe Verfahren zu meistern, die Chips überhaupt in einer ausreichenden Qualität industriell zu fertigen. Dabei bedurfte es nicht nur hunderten Schritte feinster Präzision, sondern auch eines aufwendigen Equipments, gut ausgebildeten Leuten, einem langen Vorlauf, den Rohstoffen und dem Fertigungswissen, um aus einer Kopie einen Chip zu machen. Das Gefühl zieht sich wie ein roter Faden durch die Ausstellung: Welch ein großindustrieller Aufwand es für ein kleines Land wie die DDR gewesen sein muss, abseits des Weltmarktes sein eigenes Digitales Zeitalter aus dem Boden zu stampfen.

 

Das beginnt schon bei dem ersten Exponat der Sammlung, dem Zeiss Rechenautomaten 1 (ZRA 1). Es ist nicht die biedere Fertigungsform des noch „Automaten“ genannten Computers, der platziert auf einem Holzschreibtisch eher wie eine zu groß geratene Büromaschine wirkt. Es ist vielmehr das Begleitvideo aus dem Herstellungsprozess der Maschine, das einem den Aufbruch in das Digitale Zeitalter mit seiner ganzen Dynamik vor Augen führt. Flinke Frauenhänden löteten Schaltungen zusammen, geniale Männerköpfe ersannen die Software, welche die Maschinen erst nützlich machten. Das auf den ersten Blick klischeehafte Geschlechterverhältnis löst sich auf in dem Stolz in den Augen der Frauen, die ihre Gesundheit ruinieren mochten, aber an der Zukunft arbeiteten: „diese Frauen waren Friseurinnen, Hausfrauen, Schneiderinnen, ehe sie ihren neuen Beruf im Zeiss-Rechenautomatenbau in Saalfeld erlernten – einem neuen Industriezweig“. Damit unterschied sich der sozialpolitische Anspruch in der DDR nicht von dem in Westdeutschland, wo sich bei der Zuse KG dieselben Sätze finden lassen. Überragt wird das sorgsame angeordnete technische Ensemble von dem Endpunkt der Sammlung, der zur hochaktuellen Frage des Energieverbrauchs des Digitalen Zeitalters überleitet: Das Netzteil der ZRA 1 ist größer als mancher Großrechner in der Folgezeit. Es ist ein Produkt europäischer Industriekultur. Digitalisierung war nicht das Gegenteil der Industrialisierung. Digitalisierung beruhte maßgeblich Industrialisierung. So trug der ZRA 1 als Passagepunkt zur Digitalisierung noch einen Kippschalter, mit dem sich notfalls noch von „Maschine“ auf „Hand“ umstellen ließ.

  • Der ZRA 1 als Industriekultur

Die Technische Sammlung Dresden, die schon seit 1966 besteht, verfolgt dabei naturgemäß ein anderes Konzept, wie es beispielsweise Hands-on Museen in Paderborn oder Sammlungen wie in Halle hochhalten. Der Dresdner Schwerpunkt liegt auf dem Erhalten und Bewahren des Artefaktes im Zustand nach dem Ende seiner Nutzung – nicht auf einer Nutzung durch den Besucher, nicht auf einer funktionalen Performanz. Dementsprechend distanzieren sich die Rechner vom Besucher, sprechen in einer anderen Sprache zu ihm, in der des Objektes. Die Sammlung läuft in der Sprache des ZRA 1 noch im Modus „Maschine“, nicht im Modus „Hand“. Vor allem die räumliche Weitläufigkeit beeindruckt, die der wunderschöne Industriebau ermöglicht. Die Sammlung wirkt nicht so überfrachtet, sondern erlaubt dem Besucher eine Konzentration.

Dabei spielen die Kuratoren, unter Ihnen Dr. Ralf Pulla, mit dem Raum. Nach Lehrrechnern des DDR-Informatikpioniers Nikolaus Lehmanns und einem vergleichenden Blick in die Bundesrepublik mit dem User Rechner Z22 stellt sich der PLR 1 wie eine Wand vor den Besucher. Mit seinen hunderten Röhren in wuchtigen Eisenschränken versperrte er nicht nur in der Sammlung den Weg zu den nachfolgenden Robotron-Computern. Der nur als Prototyp gebaute Lochkarten-Rechner band auch so manche Ressource. Dahinter eröffnet sich das Ensemble, das als das Herzstück der Ausstellung gelten kann: Die Elektronische Datenverarbeitungsanlage Robotron 300. Dieser insgesamt über dreihundert Mal hergestellte Computer mittlerer Leistungsfähigkeit galt als der ganze Stolz der DDR. Er kam vor allem in Wirtschaftsbetrieben zum Einsatz, aber auch bei der Staatlichen Verwaltung oder dem Militär. Die in Dresden gezeigte Anlage inklusive der grauen Schränke mit Stromversorgung, Speicher, Magnetbandeinheiten, Drucker und Lochkarten-Lese-und-Stanzeinheit stammt aus den VEB Rafena-Werken Radeberg von 1967. Die Technische Sammlung Dresden zeigt ihn in einem begehbaren Ensemble, der dem Besucher eine Vorstellung seiner räumlichen Anordnung in einem Betrieb gibt. So wird Digitalgeschichte erfahrbar.

Von seiner Nutzung zeugen die abgeriebenen Tasten und rostigen Ecken auf der vormals glänzenden Paneele. Der Notabschaltknopf prangte markant rot in der Mitte. Scheinbar traute die Datenverarbeiter der Verlässlichkeit der teuren Technik doch noch nicht ganz über den Weg. Die Schränke sind gefüllt mit gelöteten Transistoren auf Steckkarten, die sich aneinanderreihen. Ein Robotron 300 computerisierte nicht nur die Wirtschaft. Er war auch ihr Produkt, ein Produkt hochtechnologischer Industriefertigung. Stolz prangt der Schriftzug „Made in DDR“ in schönstem Denglisch, selbst wenn seinerzeit noch die Inspiration und viele Teile aus dem Westen importiert werden mussten. Positiv gewendet nutzten die Techniker die Bedingungen einer sich langsam europäisierenden und globalisiernden Wirtschaft, um deren Produkten einen eigenen Touch zu geben.

Diesen eigenen Stil trägt auch das Zeiss Magnetband Gerät ZMB 30, ein herausragendes Exemplar des hochwertigen Industriedesigns der DDR. Die Magnetbänder waren die Voraussetzung für den Computereinsatz in der Wirtschaft, ließen sich auf ihnen doch große Datenmengen speichern, schnell schreiben und lesen und sie waren sogar mobil! Manch westliches Magnetbandgerät sah allerdings vielmehr wie die Mischung aus Blitzer und Verteilerkasten. Dagegen hebt sich das ZMB30 deutlich ab. Wie ein gespannter Bogen sieht sie aus, dazu bereit, das Industriezeitalter in die Digitale Moderne zu schießen – ohne dass ihr ein archaisches, kraftvolles Moment abgeht. Wie bei einem Bogen muss der Bediener das Magnetband um eine Reihe von Spulen fädeln, mit denen sich die großen Beschleunigungs- und Bremskräfte regulieren und sich das Band stets gespannt halten ließ. Diese Geräte waren es, welche die DDR digital machten. Nur mit ihnen konnte Zugriff genommen werden auf die großen Datenschätze der Organisationen, Betriebe und der Wissenschaft.

  • ZMB 30

In der Folge setzt sich die Sammlung chronologisch fort: Neben ESER-Rechnern und Kleincomputern stellen die Dresdner auch zahlreiche Analogrechner aus. Sie wurden in den Industriebetrieben eingesetzt, um durch elektronische Schaltungen das verhalten physischer Systeme durch Differenzialgleichungen zu simulieren. Eine Überraschung erwartete uns, als wir zum D4a Nikolaus Lehmanns zurückkehrten. Dort drehte eine Filmemacherin gerade einen Trickfilm zu Computergeschichte der DDR. Als Artist in Residence erschließt sich Katrin Rothe die Geschichte der DDR-Rechentechnik aus künstlerischer Perspektive. Wir sind gespannt. Zurück nach Berlin ging es schließlich vorbei an den ehemaligen Gebäuden von Robotron in der Dresdner Innenstadt. Noch stehen die Hälfte der Gebäude, die andere Hälfte sind bereits abgerissen. Groß prangt in blauen Lettern „M + M Computer“ über dem Gebäude. Am seitlichen Flügel findet sich sogar noch ein Schild, auf dem der Name Robotron prangt. Inmitten sozialistischer Moderne, die unterstützt von Pflasterkunst und Wasserspiel den Aufbruch ins Morgen symbolisierte, finden sich heute eine Skaterbahn und ein Hostel. Langfristig sollen die Gebäude Wohnhäusern weichen. Auch die Stadtverwaltung, passender Weise das „Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft“, möchte die Gebäude nicht länger nutzen. Schade eigentlich, gelang es der Stadt Dresden mit der Renovierung des Kulturpalast in direkter Nähe zur Frauenkirche doch deutlich besser als Potsdam, mit seinem sozialistischen Erbe umzugehen. Die Parallelen in der Fassadengestaltung von Potsdamer Rechenzentrum um dem Stammsitz von Robotron sind dabei unverkennbar. Das Digitale Zeitalter erbte die Standardisierung der Industrialisierung auch im Bauen.

  • Das ehemalige Robotron-Gelände

Text: Martin Schmitt

Fotos: Martin Schmitt, Janine Funke, CC 3.0

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Sammelband des Computerisierungsprojekts am ZZF erscheint zum Historikertag https://www.computerisierung.com/?p=899 https://www.computerisierung.com/?p=899#respond Tue, 10 Jul 2018 08:44:25 +0000 http://www.computerisierung.com/?p=899
Wau Holland hackt in einer Telefonzelle; Datenverarbeiter in der Sparkasse Ludwigsburg

Von deutschen Hackern bis zur Datenverarbeitung in Unternehmen reicht das Themenspektrum des neuen Sammelbandes. 

Die ausgearbeiteten Beiträge der Abschlusstagung des SAW Projekts „Aufbrüche in die digitale Gesellschaft. Computerisierung und soziale Ordnungen in der Bundesrepublik und DDR“, (30. und 31. März 2017, Potsdam), werden nun pünktlich zum nächsten Historikertag erscheinen. Die Beiträge befassen sich mit den Veränderungen durch die Etablierung der Computer, die seit den 1950er-Jahren zu massiven gesellschaftlichen Umwälzungen führten, jedoch in der Zeitgeschichtsforschung wenig beachtet wurden. Die Geschichte der Sicherheitspolitik, des Wohlfahrtsstaats und des Kreditwesens, der sich wandelnden Arbeitswelt, der Organisationstrukturen sowie die Geschichte der Subkulturen werden durch die Einbeziehung der Computertechnologie neu analysiert. Die technischen und gesellschaftlichen Wandlungsprozesse verliefen dabei selten gradlinig, wie die Beiträge, die sich vornehmlich mit der Bundesrepublik befassen, verdeutlichen.

Frank Bösch (Hg.): Wege in die digitale Gesellschaft. Computernutzung in der Bundesrepublik 1955-1990.
Ca. 320 Seite und ca. 12 Abb., geb., Schutzumschlag
ISBN: 978-3-8353-3290-4

https://www.wallstein-verlag.de/9783835332904-wege-in-die-digitale-gesellschaft.html

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„Manhattan“ der DDR-Rechentechnik – eine Exkursion in das Rechenwerk Halle https://www.computerisierung.com/?p=817 https://www.computerisierung.com/?p=817#respond Thu, 08 Mar 2018 15:58:06 +0000 http://www.computerisierung.com/?p=817

Nur wenigen ist dieses Kleinod unter den Computermuseen bekannt, das „Rechenwerk“ in Halle (Saale). In einer kleinen Industriehalle im östlichen Gewerbegebiet haben eine Handvoll Enthusiasten eine Sammlung von DDR-Rechentechnik aufgebaut, die ihresgleichen sucht. Von frühen Buchungsmaschinen aus der Zeit der Weimarer Republik über Heimcomputer in Hobbyproduktion bis hin zu Industrieroboterarmen von Robotron oder dem angeblich zweitschnellsten Großrechner der DDR beeindruckt die Sammlung allein schon durch ihre schiere Masse. Das Tollste dabei: Fast alle Artefakte lassen sich einschalten. Gemeinsam mit der GI-Fachgruppe „Informatik- und Computergeschichte“ unternahmen wir Anfang März eine Exkursion in die ambivalente Computergeschichte der ehemaligen DDR (von Martin Schmitt)

(Halle) Es ertönte ein unverwechselbares hohes Fiepen, als unser Museumsführer Sebastian Czech das Sparkassenterminal K 8924 einschaltete. Der Bildschirm begann grün zu glühen, wie selbstverständlich glommen Buchstabe eines untergegangenen Systems. „Die Banken und Sparkassen setzten ihr eigenes Betriebssystem Sios ein, das sie auf ihren Terminals installierten“ gab Czech zu bedenken, bevor er versuchte, einige Befehle in die Konsole einzutippen. Schon seit einer Weile suchte ich nach einem funktionsfähigen Terminal der Sparkassen der DDR, um zu erfahren, wie vor allem die auf ihm laufenden Programme die alltägliche Bank- und Sparkassen-Arbeit veränderten. Weit kamen wir nicht in den Dialogen, denn bei der derzeitigen Kälte verweigerte so manche alte Maschine ihren Dienst. Das Keyboard funktionierte nicht und so ließ ich die Objektanordnung bestehend aus braunplastikbestückten Diskettenlaufwerken, einem schwarz-weißen Ziffernblock, einem weißumrandete Magnetkartenleser und einem Nadeldrucker auf mich wirken.  Was für ein Unterschied muss es für einen Sparkassenmitarbeiter in der DDR gewesen sein, an diesem kleinen Stück Zukunft zu arbeiten, war er doch eine mechanische Gegenwart gewohnt?

 

Eine Antwort auf diese Frage erlaubte der umfangreiche Fundus des Rechenwerks Halle und sie fällt keineswegs eindeutig aus. Technische Hilfsmittel hatten in der Sparkassenarbeit der DDR Tradition. Die Sammlung verdeutlicht dies gleich zu Beginn, als uns Sebastian Czech durch eine Vielzahl von Buchungsmaschinen aller Klassen führte. Buchungsmaschinen waren anfangs noch so etwas wie schnelle Taschenrechner. In Sparkassen wurden sie eingesetzt, um Rechnungen schnell und fehlerfrei durchzuführen. Die potente Büromaschinenindustrie, welche die DDR noch aus der Weimarer Republik und dem „Dritten Reich“ erbete, formte im ersten Nachkriegsjahrzehnt aus einfachen Rechnern multifunktionale Buchungsmaschinen. „Das ist quasi wie ein Excel-Dokument in mechanischer Form“ führte Czech aus, während sein Finger über eine mechanische Anzeige fährt, die einer Spalte entsprach.

 

Im nächsten Moment hält er das Kernstück der Buchungsmaschinen in der Hand, einen mechanischen Prozessor. Manche Buchungsmaschinen hatte bis zu neun Prozessoren verbaut. Und selbstverständlich steht im Rechenwerk Halle eine solche Buchungsmaschine, der „Buchungsautomat Ascota Klasse 170“. Sie war das Flaggschiff der mechanischen DDR-Rechentechnik. Andächtig nannten sie die Zeitgenossen auch die „Königin der Buchungsmaschinen“. Über 330.000 Stück produzierte der VEB Buchungsmaschinenwerke Karl-Marx-Stadt und exportierte sie in über 100 Länder. Und sie funktioniert noch heute –eine clevere Spiegelkonstruktion erlaubt dem Besucher einen Einblick in die Maschine in Aktion. Ihre technische Genese hingegen wird anschaulich in den zahlreichen weiteren Buchungsmaschinen, die das Rechenwerk Halle ausstellt. Auswahl ist nicht die Stärke der Hobby-Bastler, vielmehr der Erhalt von Rechentechnik im funktionsfähigen Zustand.  Und so zeugt das mechanische Klacken der Zahnräder von einer Zeit, in der die Sparkassenangestellten noch nicht vor Monitoren saßen, sondern Lärm und industriell-mechanische Präzision ihren Arbeitsalltag prägten. Jenseits eines fachwissenschaftlichen Diskurses darüber, dass sich seit den 1970er-Jahren industrielle Produktion nur in andere Teile des Globus verlagerte wird hier spürbar, was der Auslöser dafür war, einen Wechsel in die Postmoderne zu postulieren. Die in Reihe aufgestellten chromglänzenden Peripherien der zahllosen Buchungsmaschinen machen erfahrbar, wie sich eine einfache Datenerfasserin der DDR-Sparkassen gefühlt haben muss, die in den 1960er-Jahren in einem der neu eingerichteten zentralisierten Buchungszentren arbeitete.

 

  • "Problemlösungen" (Foto: Martin Schmitt, CC BY-NC-SA 4.0)

 

Von Computern unterschieden sich die Buchungsmaschinen vor allem durch ihre Programmierung über Steuerbrücken. In diese länglichen Stecksätze konnten „Programmierer“ mit kleinen Metallstiften den Verlauf der Programme bestimmen, indem sie metallene Dreiecke, Vierecke und Rauten in Formation steckten. Frühe Programmierung ist hier räumlich zu erfahren. Die Programmierwerkzeuge waren dabei Spatel und Zange. Sogar gehackt wurde bereits, wenn Programmierer fehlerhafte Bausteine mit Pappe oder Draht künstlich erhöhten und somit nicht nur fehlerhafte Routinen, sondern auch die langwierigen Zugriff des Regimes umgingen. Das Erbe des Analogen im Digitalen, auch das wird in Halle erfahrbar.
Aus der Perspektive unseres Forschungsprojektes tauchte immer wieder Frage auch, wie wurden die technischen Ensembles denn zum Einsatz gebracht? Jenseits einzelner Schilder, die in der Masse des Materials verloren gehen, sind es vor allem die kenntnisreichen Ausführen Czechs, die zwischen technischen Details die Reichweite der Rechentechnik in der DDR veranschaulichen. Von Heimcomputern, die Bastler inklusive Garfield-Sticker selbstständig in Handarbeit zusammenbauten und dabei gerne auf die Ressourcen ihrer Betriebe zurückgriffen, über Steuerungsrechner in Textilindustrie oder in Kraftwerken bis hin zum Ministerium für Staatssicherheit, dessen Technologieeinheit Spieleautomaten für DDR-Jugendheime baute – jeder Bereich der DDR-Wirtschaft hatte direkt oder indirekt mit der EDV Berührung.

Letztlich kann ein Besuch im Rechenwerk Halle nur jedem, der sich für die Geschichte der ehemaligen DDR interessiert, wärmstens ans Herz gelegt werden. Die Orientierungshilfe der ehrenamtlichen Betreiber ist bei einem Besuch aber unerlässlich, um durch die Exponate und die Schichten der Vergangenheit, die sie überdecken, zu bewegen. In den Lagern warten weitere Fundstücke auf ihre Entdeckung – die Mitarbeiter nennen es liebevoll „Manhattan“, weil sich Computer türmen wie Wolkenkratzer.
Weitere Informationen zum Rechenwerk Halle

 

Text: Martin Schmitt, CC BY-NC-SA 4.0
Bilder: Martin Schmitt, mit freundlicher Genehmigung des Rechenwerkes Halle, CC BY-NC-SA 4.0
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Einladung: Computernutzung in der DDR – Das Potsdamer Rechenzentrum und die Digitalisierung in Ostdeutschland https://www.computerisierung.com/?p=799 https://www.computerisierung.com/?p=799#respond Mon, 29 Jan 2018 14:59:46 +0000 http://www.computerisierung.com/?p=799 22.02.2018, 18-20 Uhr  |  Kosmos, EG Rechenzentrum Potsdam  |  Dortustr. 46, Potsdam

Auch in der DDR gewann bereits seit Ende der 1950er Jahre die Nutzung von Computern rasant an Bedeutung. Vor allem Rechenzentren übernahmen dabei, wie auch in Potsdam, seit den 1960er Jahren die digitale Datenverarbeitung. Welche Aufgaben hatten die Großrechner hier? Welche Folgen hatte ihr Einsatz im Sozialismus? Und warum gelang es der DDR, mit die fortschrittlichste Computertechnologie im Sozialismus zu errichten, aber nicht, an die Computertechnik im Westen anzuschließen?

Experten für Computergeschichte vom Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF) diskutieren diese Fragen mit Zeitzeugen, die im Potsdamer Rechenzentrum einst gearbeitet haben. Damit wird die Geschichte eines Gebäudes erkundet, dessen möglicher Abriss derzeit öffentlich heiß diskutiert wird.

Wir laden Sie herzlich ein, zu kommen und mitzudiskutieren. Im Foyer des Rechenzentrums werden zudem einige Exponate von Kleinrechnern aus den 1980er-Jahren gezeigt, die im Rechenzentrum zum Einsatz kamen.

Programm & Einladung: „Computernutzung in der DDR: Das Potsdamer Rechenzentrum und die Digitalisierung in Ostdeutschland“

Twitter: #rzpotsdam

Facebook: https://www.facebook.com/events/1820207508278763/

Text: Martin Schmitt, Frank Bösch

Titelbild: Adam Sevens

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