Die Zukunft der Digitalgeschichte

Wohin entwickelt sich die history of computing? Und welche Rolle spielt dabei die Anfangszeit des Digitalen Zeitalters? Diese Frage stand im Zentrum eines kleinen Workshops in Siegen am vergangenen Wochenende (10.-12. Juni 2016). Organisiert von Thomas Haigh kamen hier Historiker/innen, Medienwissenschaftler/innen und Informatiker/innen aus ganz Europa zusammen, um über „Beyond ENIAC. Early Digital Platforms and Practices“ zu diskutieren. 

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Beyond ENIAC: Early Digital Platforms & Practices

An der Universität Siegen findet vom 10. – 12. Juni 2016 ein interessanter Workshop zur Digitalgeschichte statt. Thema sind die frühen Plattformen und Praktiken der Digitalisierung. Der Workshop vereint international führende Größen des Feldes wie Martin Campbell-Kelly mit jungen Wissenschaftler wie Ksenia Tatarchenko. Weitere Informationen zur Anmeldung finden sich auf dem Blog von Thomas Haigh, nun Assistant Professor an der Universität Siegen.

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Wiss. Volontariat im Sammlungsbereich Mathematik und Informatik

Am Deutschen Technikmuseum in Berlin ist zum 1. Juli 2016 eine Stelle für ein wissenschaftliches Volontariat im Bereich Informatik und Computergeschichte ausgeschrieben. Bewerben kann man sich dort noch bis zum 10.06.2016. Es umfasst die Mitarbeit an den beiden tollen Ausstellungen „Das Netz. Menschen, Kabel, Datenströme“ und „Der erste Computer. Konrad Zuse
und der Beginn des Computerzeitalters“. Weitere Informationen nach dem Jump oder auf der Jobbörse des Deutschen Museumsbundes.

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Der erste Transistor

IFIP Working Group 9.7 Konferenz: Internationale Entwicklergemeinschaften

Welchen Einfluss hatten internationale Entwicklergemeinschaften auf die Architektur und Proliferation von Informationstechnologie? Zu dieser Frage begann am Mittwoch, 26.05.2016, in New York eine Konferenz der International Federation for Information Processing (IFIP). Die IFIP Arbeitsgruppe 9.7 hat sich seit vielen Jahren der Digitalgeschichte verschrieben und vereint im „Big Apple“ zahlreiche Größen des Fachs.

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Bild des Computer Z3

75. Geburtstag des Computers?

Happy Birthday, Computer! Am 12. Mai 1941 stellt Konrad Zuse den Z3 als den ersten frei programmierbaren digitalen Computer in Berlin vor. Damit jährt sich der Geburtstag des Computers zum 75igsten Mal – zumindest für viele deutsche Historiker. International ist es keineswegs unumstritten, dass die Z3 Konrad Zuses der erste Computer weltweit war.

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Michael Müller eröffnet "The Digital Future"

The making of myth in the Digital Age

Wie historische Mythen entstehen: Der Regierende Bürgermeister Michael Müller ruft Berlin als den Geburtsort des Digitalen Zeitalters aus. Man kann förmlich dabei zusehen, wie auf dem Symposium „The Digital Future“ eine Gründungsgeschichte  geschrieben wird, die Orientierung und Sinn stiften soll. Vor 75 Jahren stellte hier Konrad Zuse seinen Z3 Computer fertig. Aber macht das schon das Digitale Zeitalter aus? 

 

Foto: Martin Schmitt

VCFe in München

An diesem Wochenende findet in München das 17. Vintage Computing Festival Europe statt. Vom 30. April – 1. Mai gibt es dort die Möglichkeit, alte Computerhardware zu entdecken, mit deren Entwicklern ins Gespräch zu kommen und sich über historische Software auszutauschen. Schwerpunkt Thema ist diesmal „Computer als Beruf(ung)“. Unter anderem wird Stefan Höltgen einen Vortrag zur Medialität des Computers halten und Dirk Kahnert zeigen, wie sich ein Betriebssystem auf den alten DDR-Kleinrechner  KC 85 portieren lässt.

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Bild der Ausstellungseröffnung mit überwachendem Auge

Identität im Digitalen Zeitalter – Ausstellungsbesprechung „Nervöse Systeme – Quantifiziertes Leben und die soziale Frage“

„[E]ine Atmosphäre wachsender Reizbarkeit und Ungeduld, die häufige Überreaktion auf geringfügige Herausforderungen und das zunehmende Gefühl des Verlierens der Zeit“[1] – so charakterisiert Joachim Radkau das Zeitalter der Nervosität in seinem Buch über die technische Veränderung der Welt zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Eine Ausstellung in Berlin fragt nun, ob wir in Zeiten von Big Data, informationstechnologischer Abhängigkeit und wohlwollender Vollüberwachung unseres Lebens wieder am Rande eines Nervenzusammenbruches stehen. Von Martin Schmitt

Zum Artikel bei Zeitgeschichte-Online.